aktuell


 

 

Erinnerungsgang 2021

 

MEHR ALS EIN STERN

Mit dem Erinnerungsgang in Oldenburg wird jedes Jahr der jüdischen Opfer gedacht, die durch die Nationalsozialisten verfolgt und auch ermordet wurden. Anlass ist der Jahrestag der Pogromnacht vom 9./10. November 1938, in deren Folge jüdische Männer durch Oldenburg getrieben und in das Konzentrationslager Sachsenhausen deportiert wurden.
Beim Erinnerungsgang gehen wir diesen Weg im Gedenken an die Opfer.

 

Charlotte Seligmann, geb. de Beer,
Oldenburgerin und Jüdin

„Wir sind immer zu Weihnachten so gern rüber gegangen, weil die einen großen Tannenbaum hatten, und dieses Gebäck /… / Mit 17 haben wir Tanzstunde gehabt /…/ wir wollten gerne zum Ball vom Theater. /…/ Wir waren alle im Turnverein, Schwimmverein /…/ Sportabzeichen gemacht, die Jüngste konnte schon nicht mehr, da war schon die Nazi-Zeit /…/ da haben wir hier einen jüdischen Turnverein gegründet und haben Turnen können im Seminar in der Peterstraße. /…/ Wir waren das letzte Paar, das in der Synagoge hier getraut wurde. /…/ einmal habe ich mich mit reingeschlichen in die Methodistenkirche, wo meine beste Freundin geheiratet hat. /…/ Wie mein Mann in Sachsenhausen war, da mußte ich jeden Morgen zur Gestapo mich melden. /…/ Am 9. November sind die weg gekommen, bis 31. Dezember. /…/ Und dann haben wir Bescheid gekriegt, Paraguay wär noch offen. /…/ im März ’39 /…/ wie der Krieg ausbrach, mußten meine Eltern Oldenburg verlassen /…/ meine Mutter durfte nicht mit Vater über die Straße gehen, Vater hatte die Binde mit dem Stern.“ Interview von Andreas Wojak, Auszüge, Radio Bremen 31.8.1996

 

Ebenso Peter Gerson, Elly de Vries, Ludwig de Vries, Bendix Jakobs, Hertha Israels, Gustav Tahl, Max Parnes – alle waren so viel mehr als nur Angehörige ihrer Religion, sie waren Persönlichkeiten mit Wünschen, Hoffnungen und Problemen. Sie lebten in den Oldenburger Straßen, durch die wir heute noch gehen, hatten ihre Heimat in der Donnerschweer Straße, in der Achternstraße oder im Lerigauweg. Die Oldenburger ließen ihre Fotos in einer der Photohandlungen von Gustav Tahl in der Ulmenstraße oder Bremer Straße anfertigen oder erwarben ihre Schuhe im Schuhgeschäft der Familie Parnes am Markt 20.

Viele Familien verließen ihre Oldenburger Heimat für immer – oder versuchten es. Andere wurden deportiert und aus dem Leben gerissen.

Max Parnes, geb. 20.11.1910 Hannover, Tod: Minsk 28.7.1942
Julius Parnes, geb. 6.1.1913 Altenburg, Tod: Minsk 28.7.1942
Regina Parnes, geb. 9.2.1917 Oldenburg, Tod: Minsk 28.7.1942
Klara Parnes, geb. 25.8.1926 Oldenburg, abgeschoben nach Polen 28.10.1938, Tod: verschollen unbekannt

(Jörg Paulsen: Erinnerungsbuch: Ein Verzeichnis der von der nationalsozialistischen Judenverfolgung betroffenen Einwohner der Stadt Oldenburg 1933-1945. Bremen, Ed. Temmen 2001)

 
 


 

28. Oktober – 3. Dezember
Filmprogramm zum Erinnerungsgang
Jüdisches Leben in Deutschland heute und damals
Ort: Cine K, Bahnhofstraße

4. – 17. November
Wanderausstellung #StolenMemory der Arolsen Archives
Eröffnung am 5.11. um 15.00 Uhr
„Effekten“-Ausstellung aus den Arolsen Archives
Ort: Schulgelände GEO, Theodor-Heuss-Straße
Öffnungszeiten: Mo – So, 8 – 19 Uhr

4. – 20. November
„Mehr als ein Stern“ –
Ausstellung in der Landesbibliothek

Historische und künstlerische Schüler:innenarbeiten
(unbedingt das eigene Smartphone und Kopfhörer mitbringen)
Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

7. November | 11.30 Uhr
15. und 16. November | jeweils 10.30 Uhr
„Winterreise“ – Der Film über Martin Goldsmith
Am 15. und 16. November anschließend Publikumsgespräch mit Martin Goldsmith
Ort: Staatstheater Oldenburg, Großes Haus
zurzeit 3G-Regel, Infos beim Staatstheater

8. November | 19.00 Uhr
Kultureller Abend – Musik und Lesungen
Ort: Aula, GEO
3G-Regel, Anmeldung per E-Mail an
lena.gottwald@geo-iserv.de

9. November | 17.30 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst
Ort: Peterkirche, Peterstraße 22-26

10. November | 15.00 Uhr
Erinnerungsgang
Ort: Innenhof der Landesbibliothek, Pferdemarkt

10. November | 20.00 Uhr
Lesung Sandra Kreisler
„Jude sein. Ansichten aus dem Leben in der Diaspora“
Ort: Cine K, Bahnhofstraße

14. November | 11.30 Uhr
Studentische Arbeiten der Ausstellung
„Le’Chaim! Jüdisches Leben in Oldenburg“
und Schülerarbeiten des GEO
Ort: St. Stephanus, Windthorststr. 38
3G-Regel, Anmeldung Tel. 95 70 20

16. November | 18 Uhr
Martin Goldsmith ist mit dem Film WINTERREISE zu Gast.
Wir freuen uns auf ein gemeinsames Gespräch im Anschluss an den Film.
Ort: Cine k, Bahnhofstraße 11
2G-Regel, Anmeldung Tel. 2489646

18. November | 19.00 Uhr
Eröffnung Kunstausstellung „Mehr als ein Stern“
Zeichnerische und darstellende Schüler:innenwerke, Musik
Ort: St. Stephanus, Windthorststr. 38
3G-Regel, Anmeldung Tel. 95 70 20

05. Dezember | 11.30 Uhr
„1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland – Musik und Texte“
Ort: St. Stephanus, Windthorststr. 38
3G-Regel, Anmeldung Tel. 95 70 20

 
Masl Tov

Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

In dieser Sendung werden Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema heute: Erinnerungsgang 2021 in Oldenburg – Eine Lehrerin und Schülerinnen des Gymnasium Eversten berichten über ihre Projekte und Vorhaben

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

 

Video Masl Tov Erinnerungsgang 2021
 

 

 
Podcast-Reihe „Mehr als ein Stern“
Schülerinnen und Schüler des GEO produzieren im Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ einen Podcast und beantworten darin Fragen, erklären grundlegende Aspekte des Judentums, der jüdischen Geschichte und geben darüber hinaus einen Einblick in Feste in der Jüdischen Gemeinde Oldenburgs.
 

 

Welche Fragen haben Schülerinnen und Schüler ans Judentum? Welche Begriffe sollte man unbedingt kennen? Und was ist eigentlich Purim?

Podcast Reihe zu jüdischer Kultur und Geschichte
 

 
 

 

Unsere Sechstklässlerin Mia hat nachgerechnet: Sie ist im Jahr 5781 geboren…Moment?! Sie kann natürlich nicht in der Zeit umherreisen und ist doch eigentlich 2009 geboren, aber im Judentum gibt es eine andere Zeitrechnung und sie hat ihren Geburtstag umgerechnet. Mehr dazu sowie über die Entstehung des Judentums, das traditionelle Pessachfest und wie es in Oldenburg gefeiert wird, erfahrt ihr in der neuen Podcast-Folge! Außerdem wird geklärt, ob Juden Salami-Pizza essen dürfen und warum viele Juden zwei Kühlschränke haben.

Podcast Pessach
 

 
 

 

Menschen unterbrechen ihre Arbeit, halten mitten auf der Straße an, steigen aus den Autos aus und schweigen 2 Minuten – und das im ganzen Land. Warum das einmal im Jahr in Israel passiert, erzählen euch Schülerinnen eines Religionskurses aus dem neunten Jahrgang. Ebenso kommt eine Lehrerin zu Wort, die von ihrem Besuch in der größten Holocaust-Gedenkstätte erzählt: Yad Vashem. Warum dort sogar ein Baum wegen einer Oldenburger Familie gepflanzt wurde, könnt ihr in der neuesten Folge erfahren. Und neben all diesen schrecklichen Dingen gibt es so auch Geschichten, die Hoffnung machen auf Freundschaft und Verständigung zwischen den Menschen – die Schülerinnen erzählen in diesem Zusammenhang auch von christlich-jüdischer Verständigung.

Podcast Jom haSchoa
 

 
 

 

Was hat ein Stück Käsekuchen mit der Tora zu tun? Welche Gemeinsamkeiten haben das christliche Pfingstfest und das jüdische Fest Schawuot? Und was bedeutet eigentlich der Begriff „orthodox“, den man manchmal im Zusammenhang mit dem Judentum hört? Dies erfahrt ihr in der aktuellen Podcast-Folge, die definitiv Lust auf Süßes macht…Außerdem wird geklärt, wie man die Kopfbedeckung nennt, die auch auf dem Logo zum Podcast zu sehen ist.

Podcast Schawuot
 

 
 

 

Ein ganz schön schwieriger Titel für die neue Folge! Aber keine Sorge, gleich zwei fünfte Klassen erklären für alle verständlich, was es mit diesem speziellen Fastentag im Judentum auf sich hat! Warum man einen Tag lang auch nichts trinken darf, was eigentlich die Klagemauer und die Menora sind und wie viele Juden es derzeit in Deutschland gibt, wird ebenfalls erklärt.

Podcast Schiwa Assar beTammus
 

 
 

 

Love is in the air…zumindest geht es in der sechsten Folge um den Tag der Liebe! Dies hat aber weniger mit dem bekannten „Valentinstag“ zu tun, auch wenn der Tu B’Av der beliebteste Tag für Hochzeiten ist, sondern mehr mit dem Ende eines historischen Heiratsverbots. Neben den Hintergründen hierzu erklären die Schülerinnen und Schüler wesentliche Ähnlichkeiten zwischen Judentum und Christentum und klären die Frage, wie man eigentlich Jude wird. Außerdem erklären sie , was es mit dem Davidstern auf sich hat.

Podcast Tu B’Av
 

 

 

„Frohes neues Jahr“ oder „happy new year“ wünschen sich viele Menschen auf der ganzen Welt am 1. Januar. Nun sind wir einfach nicht viel zu früh dran, wenn es in dieser Folge um das Neujahrsfest geht, sondern richten uns nach dem jüdischen Kalender. Natürlich darf, wie am bekannten Neujahrsfest im Januar, traditionelles Essen nicht fehlen. Ob es hier wohl um Raclette oder Fondue geht?

Podcast Rosch-ha-schana
 

 

 

Männer hängen sich Hähne um den Hals und Frauen greifen zur Henne als Halsschmuck…richtig gelesen! Das passiert an Jom Kippur, aber warum und was wird an diesem Tag gefeiert? Was darüber hinaus Bräute am Vorabend ihrer Hochzeit machen und wie gut sich Lehrkräfte auf die Frage „Was ist eigentlich eine Mesusa?“ schlagen, hört ihr in der achten Podcast-Folge.

Podcast Jom Kippur
 

 

 

Sukka, Lulav, Etrog…Wenn ihr davon noch nie etwas gehört habt, habt ihr vermutlich auch noch nicht so viel von Sukkot gehört. Dabei gehört dies zu den wichtigsten Festen im Judentum und bildet mit Rosch ha-schana und Jom Kippur einen wahren Feiermarathon. Neues und Interessantes zu diesem Fest lässt sich hier in den nächsten Minuten entdecken!

Podcast Sukkot
 

 

 

Schabbat Schalom! Schüler erzählen in dieser Folge, wann der Ruhetag im Judentum ist und wie dieser abläuft. Wer bei den Geschichten um leckeres geflochtenes Brot (und mehr) Appetit bekommt, darf sich auf ein Rezept zum Nachbacken freuen. Holt am besten gleich Mehl aus dem Schrank und heizt den Ofen vor!

Podcast Schabbat
 

 

 

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Erinnerungsgang 2020
 
Der Erinnerungsgang kann in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden.
Wir werden den Gang in einigen Monaten nachholen.
Auch die begleitenden Veranstaltungen – Ausstellung, Gottesdienst, Kino, Konzerte, Lesungen – können derzeit nicht stattfinden.
Zum Teil sind die Aufführungen eingespielt und in den sozialen Medien verfügbar und werden demnächst hier eingestellt.
Vielen Dank für ihr Verständnis

 

 

 

 

 

Zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938
Aus der katholischen Kirche St. Stephanus, Oldenburg Bloherfelde
Nicht öffentliche Probe für das am 9. November geplante Konzert
Musik und Texte
Musik von Ernest Bloch (1880 – 1959)
Suite für Cello und Klavier
„From Jewish Life“ (1925)
Prayer, Supplication, Jewish Song

 

28.10.2020 | 18.00 Uhr

Masl Tov

Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

In dieser Sendung werden Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema heute: Der Erinnerungsgang 2020 auf neuen Wegen. Schüler*innen der BBS 3 in Oldenburg und ihr Lehrer Jens Teuber berichten über ihre Projekte und Vorhaben

Masl Tov am 28. Oktober 2020 um 18.00 Uhr, Wiederholung am 03. November um 18 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet).

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

 

Video Masl Tov Erinnerungsgang 2020
 

 

 

 

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Erinnerungsgang 2019

 


 

Fotos © Oberschule Ofenerdiek
 

 
 

(Video Chor im Hof der JVA 2019)
 

 

 




 

 

Erinnerungsgang 2019

 

Nichts ist vergessen, niemand ist vergessen

Am 10. November 1938 wurden jüdische Oldenburger durch die Straßen der Stadt in die Deportation getrieben. Der Weg führte von der Polizeikaserne am Pferdemarkt vorbei an den rauchenden Trümmern der Synagoge und der jüdischen Schule in der Peterstraße mitten durch die Innenstadt zum Gerichtsgefängnis. Heute werden wieder jüdische Einrichtungen bedroht, müssen jüdische Menschen um ihr Leben fürchten, werden Menschen getötet.

Wir setzen ein Zeichen.

Wir gehen gemeinsam den Weg durch die Stadt, den die jüdischen Oldenburger 1938 gehen mussten.

Der Faden der Erinnerung
Die Oberschule Ofenerdiek, die in diesem Jahr den Erinnerungsgang gestaltet, ist ein Lernort für junge Menschen aus vielen Regionen dieser Welt. Wir nehmen den Faden der Erinnerung auf, um daraus ein Netz zu knüpfen. Wir befassen uns vielfältig mit der Geschichte und Gegenwart der jüdischen Menschen in Oldenburg.
Wissen, Erforschen, Erinnern und die kreative Auseinandersetzung sollen helfen, das Bewusstsein junger Menschen gegen menschenverachtende Parolen zu stärken. Nur ein Dialog, der die Erinnerung an den Holocaust einschließt, kann Grundlage für die Arbeit an einem friedlichen Miteinander sein.

 

Programm
 
ab 16.10.

Schulkino zum Erinnerungsgang

Anmeldung und Programm: 0441 / 2 48 96 46, info@cine-k.de, www.cine-k.de

Ort: Cine k, Bahnhofstraße

In der Zusammenarbeit des Cine k – Das Kino in der Kulturetage, des Arbeitskreises Erinnerungsgang und der Oberschule Ofenerdiek und ist ein interessantes Angebot entstanden. Mit der Filmauswahl möchten wir einen vielschichtigen Zugang zur Erinnerung anbieten

 

 

23.10.2019 | 18.00 Uhr

Masl Tov

Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

In dieser Sendung werden Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Auch in diesem Jahr findet in Oldenburg wieder am 10. November der Erinnerungsgang an die jüdischen Männer aus Oldenburg statt, die vom Pferdemarkt zum Gefängnis, vorbei an der brennenden Synagoge, getrieben wurden. In diesem Jahr bereiten unter anderem Schüler der Oberschule Ofenerdiek und ihr Lehrer Klaus Erdmann diesen Gang vor. In der Sendung stellen sie ihr Projekt vor, das sich auch auf die Erinnerungen von Ruth Simon bezieht.

Masl Tov am 23. Oktober 2019 um 18.00 Uhr, Wiederholung am 5. November um 18 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet).

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

Video Masl Tov Erinnerungsgang 2019
 

 

 

1.11. – 15.11.2019

Verfolgen und Aufklären

Die erste Generation der Holocaustforschung

Der Holocaust zielte auf die Vernichtung von Menschen genauso wie auf die Zerstörung ihrer Kultur und die Verschleierung aller Spuren des Verbrechens.

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Leben und der Arbeit von zwanzig Pionierinnen und Pionieren der Holocaustforschung und setzt ihnen damit ein Denkmal.

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11 – 18 Uhr

Ort: St. Lamberti

 

3.11. – 24.11.2019

Ich kann nicht schweigen!

Holocaust-Zyklus von Tisa von der Schulenburg | Ausstellung

 

Künstlerin und Ordensfrau

Ausstellung ihres Holocaust-Zyklus

in der Kirche St. Stephanus, Windthorststr. 38, 26129 Oldenburg

Tisa von der Schulenburg (1903-2001) Rohrfederzeichnungen der Schwester des Widerstandskämpfers Fritz-Dietlof von der Schulenburg

Die Ausstellungseröffnung findet in einem besonderen Gottesdienst am 3. November um 10 Uhr statt.

Öffnungszeiten: sonntags von 11-12 Uhr (nach dem Gottesdienst), zu den Veranstaltungen zum Erinnerungsgang (s. Flyer) und mittwochs 9-11 Uhr

 

3.11.2019 | 17.00 Uhr

Niemand ist vergessen – nichts ist vergessen | Konzert

Zeugnisse von Ruth Simon und Anita Lasker, Texte und Musik

Ort: St. Stephanus, Bloherfelde

Ein Konzert zum Gedenken der November-Pogrome von 1938.
Die Ereignisse von damals sowie Perspektiven aus der heutigen Zeit werden musikalisch reflektiert von sechs jungen MusikerInnen aus ganz Deutschland –
das Alanus Ensemble. Es ist aus den Kursen für Intiuitive Musik mit Markus Stockhausen heraus entstanden und spielt in wechselnden Besetzungen im Rahmen von sozialrelevanten Projekten.

Sebastian Langer (Bassklarinette), Guido Eva (Violine), Anne Krickeberg (Violoncello), Tobias Müller (Perkussion), Caroline Breuninger und Ronald Poelman (Klavier)

 

 

 

Fotos © Carsten Lienemann
 

 

6.11.2019 | 9.00 Uhr

Wie man Auschwitz überlebt – oder – Eine Liebe im KZ

Die Schüler/Innen haben nicht nur intensiv an dem „Stück“ mitgearbeitet, sich u. a. kreativ in die visuelle Darbietung eingebracht, Requisiten zusammengestellt, Kostüme definiert, sondern sie formen sensibel und authentisch verschiedene Rollen und präsentieren ein Thema, welches nicht in Vergessenheit geraten darf. Gemeint ist hier die verheerende Judenverfolgung bis hin zu der Absicht, sie auszurotten.

Schultheater

Ort: Oberschule Ofenerdiek

 

6.11.2019 | 19.30 Uhr

Kamingespräche

Ich kann nicht schweigen!

Tisa von der Schulenburg – Künstlerin und Ordensfrau

Leben und Werk einer ungewöhnlichen Frau

Ort: St. Stephanus, Bloherfelde

 

7.11.2019 | 9.00 Uhr

Wie man Auschwitz überlebt – oder – Eine Liebe im KZ

Schultheater

Ort: Oberschule Ofenerdiek

 

7.11. – 15 .11. 2019

Der Faden der Erinnerung

Nichts ist vergessen – niemand ist vergessen

Ausstellung

Eröffnung 16.30 Uhr

Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

 

 

Fotos © Fredo Behrens
 

 

 

 

7.11.2019 | 19.00 Uhr

Flamme sein!

Hans Scholl

Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben.
Aber wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen
Hitler zu riskieren?

Vortrag von Robert M. Zoske

Ort: St. Lamberti

 

8.11.2019 | 18.00 Uhr

Die vorletzte Freiheit

Landschaften des Otto Dov Kulka

Film, anschließend Gespräch mit dem Filmemacher

Der Filmemacher Stefan Auch wird anwesend sein und steht im Anschluss an den Film zur Diskussion zur Verfügung. Der Dokumentationsfilm ist 2018 auf dem Jewish Film Festival in Jerusalem uraufgeführt worden. Otto Dov Kulka, Jahrgang 1933, ist Auschwitzüberlebender und hat als Professor an der Hebrew-University in Jerusalem über den modernen Antisemitismus geforscht.

Ort: Cine k, Bahnhofstraße

 

9.11.2019 | 17.30 Uhr

… denn er ist wie Du

Ökumenischer Gottesdienst

anschließend um 19.00 Uhr

Begegnung mit der Jüdischen Gemeinde im Oldenburgischen Staatstheater

Ort: Garnisonkirche und Oldenburgisches Staatstheater

 

 

10.11.2019 | 14.00 Uhr

Nichts ist vergessen – niemand ist vergessen

Andacht

gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Oberschule Ofenerdiek

Ort: Garnisonkirche

 

10.11.2019 | 15.00 Uhr

Erinnerungsgang

Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt

 

17.11.2019 | 16.00 Uhr

Mut zum Leben

Die Botschaft der Überlebenden von Auschwitz

Film, anschließend Gespräch mit der Filmemacherin

Ort: St. Stephanus, Bloherfelde

Filmveranstaltung mit der Autorin und Regisseurin Christa Spannbauer (Berlin)

Film mit
Esther Bejarano, Sängerin, 94, Hamburg:
„Wenn ich das schon überlebt habe, dann muss ich doch wieder
anfangen zu leben und alles dafür tun, dass so etwas nie wieder
geschieht.“

Jehuda Bacon, Maler, 89, Jerusalem:
„Wer in der Hölle war, weiß, dass es zum Guten keine Alternative gibt.“

Éva Pusztai-Fahidi, Autorin, 93, Budapest:
„In uns, die wir aus Auschwitz zurückgekommen sind, ist die
Lebenskraft sehr tief. Wir wissen, wie teuer das Leben ist.“

Greta Klingsberg, Sängerin, 89, Jerusalem:
„Überlebt zu haben, ist noch keine Auszeichnung. Es kommt darauf an, was man daraus macht.“

Sie erfuhren die Unmenschlichkeit am eigenen Leibe und wurden zu Lehrern der Menschlichkeit. Sie haben Auschwitz überlebt und machen uns heute Mut zum Leben. Der Film porträtiert vier außergewöhnliche Menschen von beeindruckendem Lebensmut, unzerstörter Hoffnung und tiefer Mitmenschlichkeit.
In eindrücklicher Weise bezeugen die Porträtierten, dass es neben dem unermesslichen Leiden des Holocaust auch noch etwas anderes gibt: den Triumph der Menschlichkeit über die Unmenschlichkeit, der sich in einer großen Liebeserklärung an das Leben kundtut.

Drehort war neben Jerusalem, Budapest, Hamburg und Berlin auch Würzburg, wo sich Esther Bejarano, Greta Klingsberg und Éva Pusztai-Fahidi anlässlich der Wiederaufführung der Kinderoper Brundibar erstmals trafen.

„Ein neuer, hoch aktueller Zugang zum Thema Holocaust, der dem scheinbar schon oft Erzählten und dennoch Einzigartigen eine wertvolle und faszinierende Facette hinzufügt: die Möglichkeit zu Lebensmut und Lebenswillen, zu Empathie, zur Wahrung der Würde des Menschen und zur Kraft des Widerstands, die der Einzelne selbst unter unvorstellbaren Lebensbedingungen bewahren und entwickeln kann.“
(Prof. Dr. Johannes Tuchel, Historiker, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand)

Informationen zum Film: www.christa-spannbauer.de

 

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Die Oberschule Ofenerdiek übernimmt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang die Gestaltung des Erinnerungsgangs 2019

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2500 beim Erinnerungsgang 2018

 

 

 

Fotos 1,2,5,6,9-11 © H. Schmuck; 3,4,7,8 © C. Kuhl
 

 

(Video Erinnerungsgang 2018)
 

 

 

(Video oeins Erinnerungsgang 2018)

 

 

 


 

Erinnerungsgang 2018

DEM VERGESSEN ENTGEGENTRETEN

Am 9. November 1938 wurden in ganz Deutschland – auch hier in Oldenburg
– schwere Verbrechen gegen die jüdische Bevölkerung begangen.
Sehr viele Synagogen wurden geschändet und in Brand gesetzt. Am
10. November wurden jüdische Männer unter den Augen der Oldenburger
Bevölkerung von der Polizeikaserne am Pferdemarkt (heutige
Landesbibliothek) zum Gerichtsgefängnis getrieben, um von dort in
das KZ Sachsenhausen verbracht zu werden. Beim Erinnerungsgang
wird dieser Weg im Gedenken an die Opfer des NS-Terrors schweigend
nachgegangen.
Dem Vergessen entgegentreten – unter diesem Titel wurden drei
Reden veröffentlicht, welche im Jahr 1988 zum 50. Jahrestag der
Pogromnacht von den Rabbinern Henry G. Brandt und Leo Trepp sowie
Michael Daxner, dem ehemaligen Präsidenten der Universität Oldenburg,
gehalten wurden – Erinnerungsreden für die Zukunft. Dies gilt auch und
gerade 30 Jahre später zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome.
Entgegentreten ist ein aktiver Vorgang, so ist es der Wunsch der
Liebfrauenschule Oldenburg, die den diesjährigen Erinnerungsgang
gestaltet, dass gerade viele junge Menschen in Oldenburg und überall
immer wieder aufstehen und dem Vergessen entgegentreten, für eine
weltoffenere, tolerantere und gerechtere Gesellschaft.
 

DEM VERGESSEN ENTGEGENTRETEN

 

PROGRAMM

 

18.10.2018 | 19:00 Uhr

Der letzte Rabbiner | Das unorthodoxe Leben des Leo Trepp

Ein Leben für den Neubeginn | Lesung | Gunda Trepp

Ort: Kulturzentrum PFL

 

24.10.2018 | 18.00 Uhr

Masl Tov

Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

Immer am letzten Mittwoch im Monat werden in dieser Sendung Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Die Vorbereitungen auf den Erinnerungsgang am 10. November ab 15 Uhr in Oldenburg. Er wird in diesem Jahr von Schüler*innen und Lehrer*innen der Liebfrauenschule gestaltet. Einige der Beteiligten sprechen in der Sendung über ihrer Pläne und ihre Erfahrungen bei der Vorbereitung.

Masl Tov am 24. Oktober 2018 um 18.00 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet).

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

(Video Masl Tov Erinnerungsgang 2018)
 

 

 

28.10. – 25.11.2018

Convivencia | Die Kunst des Zusammenlebens in

al-Andalus (711–1492) & heute | Ausstellung & Musik

Eröffnung 28.10.2018, 17:00 Uhr mit Bazar andalus (Musik)

Ort: St. Stephanus | Bloherfelde

 

 

 

30.10.2018 | 19:30 Uhr

Die Jüdin von Toledo (Lion Feuchtwanger) | Lesung mit Ute Pukropski

Ort: St. Stephanus | Bloherfelde

 

 

 
05. – 15.11.2018

Dem Vergessen entgegentreten | Ausstellung

Eröffnung 05.11.2018, 17:00 Uhr

Ort: Landesbibliothek

 

07.11.2018 | 19:30 Uhr

Fördern Religionsbücher Vorurteile? – Judentum und Islam in

Schulbüchern | Gespräch | Prof. Dr. Dr. Willems

Ort: St. Stephanus | Bloherfelde

 

8.11.2018 | 19:00 Uhr

Erinnerungsarbeit in Mateh Asher | Gespräch | Anni Ben Haim

Ort: Stadtmuseum

 

9.11.2018 | 17:30 Uhr

Vor aller Augen … | Ökumenischer Gottesdienst

anschließend Begegnung in der Jüdischen Gemeinde

Ort: St. Peter

 

10.11.2018 | 14:00 Uhr

Dem Vergessen entgegentreten

Wortgottesdienst zur Einstimmung auf den Erinnerungsgang

Ort: Garnisonkirche

 

10.11.2018 | 15:00 Uhr | Erinnerungsgang

Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt

10.11.2018 | 20:00 Uhr

Sommerherz – die Lebensgeschichte der Alice Herz-Sommer

Gesprächskonzert mit Mareike Brüning

Ort: Exerzierhalle

 

11.11.2018 | 19:30 Uhr

Bombenstimmung | Lesung | Mathias Kopetzki

Ort: Wilhelm 13

 

11.11. – 01.12.2018

Dennoch Rosen – die Dichterin Rose Ausländer | Ausstellung

Eröffnung 11.11.2018, 11:30 Uhr

Ort: Forum St. Peter

 

 

 

11.11.2018 | 11:30 Uhr

Es ging um ihr Leben | Musik jüdischer Komponisten | Matinee

Ort: St. Stephanus | Bloherfelde

 

12.11.2018 | 19:00 Uhr

Von Leipzig bis Haifa | Musik jüdischer und israelischer Komponisten

Alon Sariel (Mandoline) und Michael Tsalka (Piano)

Ort: Aula des Alten Gymnasiums

 

 

12.11.2018 | 19:00 Uhr

Y-Studs  – Jüdischer A-capella-Männerchor (New York)

Chorkonzert zum Andenken an die Opfer der Reichs-Pogromnacht vom November 1938

Die „Y-Studs“ sind ein 2010 gegründeter Männerchor von Studenten der Yeshiva University, New York. Durch die außergewöhnliche Harmonie ihres Gesangs und ihre jugendliche Energie erreichen und berühren sie das Publikum. Sie vermitteln jüdische Themen durch eingängige Melodien. Zahlreiche Tourneen sowohl innerhalb der USA als auch in Europa haben sie bekannt gemacht, ebenso wie CDs und Musikvideos. 
Das Konzert wird ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen. Der Eintritt ist frei; Spenden sind willkommen

Ort: Wilhelm 13

 

14.11.2018 | 19:00 Uhr

Osse Shalom | Winterkonzert der Liebfrauenschule

Ort: St. Peter

 

15.11.2018 | 19:00 Uhr

Dem Vergessen entgegentreten

Darstellendes Spiel LFS

Ort: Aula der BBS Haarentor

 

 

 

 

November / Dezember

Mit der Filmauswahl möchten wir einen vielschichtigen Zugang zur Erinnerung anbieten.

Wir haben Geschichten von Überlebenden berücksichtigt, die Fragen nach Anerkennung ihrer Geschichte, Vereinnahmung oder Dementierung aufwerfen.

Wir haben Filme ins Programm genommen, die mit dem Vorurteil brechen, dass es keine neuen Erkenntnisse über den NS geben könne.

Auch haben wir Filme aufgenommen, die nicht in der Zeit des NS spielen, aber seine Kontinuitäten aufzeigen.

Und wir haben Filme, die sich mit Täterschaft und Aufklärung und Aufarbeitung beschäftigen.

 
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Das Gymnasium Liebfrauenschule Oldenburg übernimmt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang die Gestaltung des Erinnerungsgangs 2018. Flyer-Entwurf: C. Kuhl
 
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Erinnerungsgang 2017

 


 

Fotos © IGS Kreyenbrück
 

 

(Video oeins Erinnerungsgang 2017)

 

 

 

 

 

Erinnerungsgang 2017
Mit dem Erinnerungsgang wird jedes Jahr der Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Oldenburgs gedacht, die durch die Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Anlass ist der Jahrestag der Pogromnacht, in deren Folge jüdische Männer unter den Augen der Oldenburger Bevölkerung von der Polizeikaserne zum Gerichtsgefängnis getrieben wurden.
Während des Ganges werden in diesem Jahr kleine Holzwürfel durch die IGS Kreyenbrück verteilt. Unser dringender Wunsch, Erinnerung festzuhalten, wird dadurch greifbar und bleibt nicht auf wenige Augenblicke begrenzt. Die Würfel sind daher „Denkmäler im Hosentaschenformat“, die im Alltag an das Unbegreifliche erinnern und dem Vergessen vorbeugen helfen.
Als Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur und im Hinblick auf die politische Situation in der Welt nimmt das Erinnern an die Gräuel der nationalsozialistischen Diktatur einen besonders hohen Stellenwert ein. Daher hat die IGS Kreyenbrück für den Erinnerungsgang den Leitgedanken „Erinnerung festhalten“ gewählt.
 

16.10. – 30.11.2017 Schulkino im Cine k
Anmeldung und Programm: 0441 / 2 48 96 46, info@cine-k.de, www.cine-k.de

 

22.10. – 26.11.2017 „Annäherungen“
Ausstellung von Hartmut Berlinicke mit begleitenden Veranstaltungen
Ort: St. Stephanus-Kirche

 

27.10.2017 Präsentation von Schülerergebnissen aus der Projektwoche
11:30 – 13:30 Uhr Ort: IGS Kreyenbrück

08.11. – 18.11.17 „Trennungen“
Ausstellungseröffnung Ausstellung von Portraitmalerei der Klasse 10b der IGS Kreyenbrück,
am 08.11.2017, 16:00 Uhr Künstlerische Auseinandersetzung mit den Opfern des Nationalsozialismus in Oldenburg, Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

08.11.2017 | 17:30 Uhr Kressmann Taylor: Empfänger Unbekannt | Lesung mit Ronen A. Temerson und Alexander Goretzki | Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

 

09.11.2017 | 17:30 Uhr Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst „Erinnerung festhalten“
Ort: Friedenskirche | anschließend Begegnung in der Jüdischen Gemeinde
 
Morgenandacht „Wieder Nachbarschaft leben“ zum 9.11.2017
Pastorin Andrea Schneider, Oldenburg
 

(Video Morgenandacht 9.11.2017 )
 

 
09.11.2017 | 18:30 Uhr „Erinnerungen an die Zukunft“ | Kultur-Abend
Ort: Forum der IGS Kreyenbrück

Morgenandacht „Erinnerung festhalten“ zum 10.11.2017
Pastorin Andrea Schneider, Oldenburg
 

(Video Morgenandacht 10.11.2017 )
 

 

10.11.2017 | 14:00 Uhr Andacht | Einstimmung auf den Erinnerungsgang, gestaltet von Schülerinnen und Schülern der IGS Kreyenbrück | Ort: Garnisonkirche

 

10.11.2017 | 15:00 Uhr Erinnerungsgang | Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt

 


(Video Erinnerungsgang 2017 )
 
(Video English version

 

 

 

12.11.2017 | 17:00 Uhr Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches
Konzert nach dem Buch „Die unauslöschliche Symphonie“
von Martin Goldsmith | Mitwirkende u.a.:
Wiebke Lehmkuhl, Alt, Das Bläserquintett Windspiel, Jason Denner, Klarinette, Holger Zindler, Violine, John Stock, Viola, Gabi Hoeltzenbein, Orgel und Klavier, Ronald Poelman, Klavier, Dietgard Jacoby-Demetriades, Gerhard Snitjer, Heinz Tombrägel, Sprecher, Roma Long, soundscapes
Musik von J.S. Bach, Ludwig van Beethoven, Ludwig Thuille, Gustav Mahler, Max Kowalski, Ronald Poelman
Eintritt frei, Spenden erbeten
Ort: St. Stephanus-Kirche

 

13.11.2017 | 19:30 Uhr … zwischen Heimat und „L’Chaim!“
Hebräische, jiddische, jüdische,
deutsche Lieder und Musik
mit dem Duo STERN & STERN
(R. A. Temerson und A. Goretzki)
Ort: Altes Gymnasium

15.11.2017 | 19:30 Uhr Kamingespräche in St. Stephanus
 

 

November 2017 „Ich war Hitlerjunge Salomon“
Eine Lesung mit dem Zeitzeugen
Sally Perel | Ort: Kirchengemeinde Ohmstede
(den genauen Termin entnehmen Sie
bitte der Tagespresse)

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Masl Tov
Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

Immer am letzten Mittwoch im Monat werden in dieser Sendung Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema der Sendung ist der Erinnerungsgang in Oldenburg am 10. November. In diesem Jahr wird er vorbereitet von Schülerinnen und Schülern der IGS Kreyenbrück. Einige von ihnen und ihre Lehrer*innen kommen zu Wort. Außerdem stellen die Musiker Gabriele Hoeltzenbein und Ronald Poelman ihr Konzert „Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches“ in der Stephanus Kirche in Bloherfelde vor.

Masl Tov am 25. Oktober 2017 um 18.00 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet). Wiederholung am 07. November 2017 ebenfalls um 18.00 Uhr.

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

(Video Masl Tov 2017 )
 

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Filmprogramm im Cine k
– das Kino in der Kulturetage –
zum Erinnerungsgang 2017
als pdf

Bahnhofstrasse 11, 26122 Oldenburg Tel: 0441-2489646 Email: info@cine-k.de Webseite: www.cine-k.de   

Mo 16.10.2017 – Do 30.11.2017

Liebe Lehrer*innen,

am 10. November gedenkt Oldenburg der 1938 aus der Stadt deportierten jüdischen Mitbürger*innen mit dem Erinnerungsgang. Im Rahmen dessen bietet das Medienbüro  Oldenburg e.V. vom 16. Oktober bis zum 30. November 2017 die Möglichkeit einer filmischen Auseinandersetzung für Schulgruppen an.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang und der IGS Kreyenbrück haben wir eine breite Auswahl an Filmen für Sie ausgewählt. Neben Biografien („Anne Frank“) und Gedankenexperimenten („Die Welle“) finden Sie auch Filme, die sich mit dem Umgang der heutigen Generation mit dem Holocaust auseinandersetzen („Die Blumen von gestern“). Auf den folgenden Seiten stellen wir die Filme kurz vor und verweisen auf Trailer sowie weitere Informationen zu den Filmen.

Ab sofort können Sie Klassen, Lerngruppen etc. per E-Mail an info@cine-k.de oder Telefon 0441-2489646 anmelden. Schüler*innen zahlen für den Kinobesuch 3,50 Euro, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Geben Sie bitte in Ihrer E-Mail den Filmtitel, die Teilnehmer*innenzahl sowie gewünschtes Datum und Anfangszeit an. Wir planen dann Ihren Kinobesuch gemeinsam mit Ihnen. Nach dem Film leiten wir auf Wunsch auch gerne ein Filmgespräch an, in dem sich die Teilnehmer*innen austauschen und diskutieren können.

Bei Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus dem Kino!

 

Filmprogramm: 16.10-30.11.2017

Kosten pro Schüler*in: 3, 50 €

Das Tagebuch der Anne Frank

2016, Regie, 128 Min, empfohlen ab 12 Jahren

Die neue Verfilmung der weltbekannten Geschichte von Anne Frank erzählt die Geschichte eines versteckt lebenden jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs. In ihrem Tagebuch hält Anne bis 1944 ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte fest. Der Film entdeckt den Text neu und macht ihn für eine junge Generation zugänglich.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: https://www.epd-film.de/filmkritiken/das-tagebuch-der-anne-frank

Kein Asyl – Anne Franks gescheiterte Rettung

2015, 75 Min., Dokumentarfilm, OmU, empfohlen ab 16 Jahren

Die Doku zeigt anhand verloren geglaubter Briefe, wie Anne Franks Vater Otto erfolglos darum kämpft, Asyl für sich und seine Familie in den USA zu bekommen.

Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr

2001, 95 Min., Dokumentarfilm, OmU, empfohlen ab 16 Jahren,

Claude Lanzmann schildert den einzigen gelungenen bewaffneten Aufstand in einem nationalsozialistischen Vernichtungslager in Sobibór. Im Film berichtet der Überlebende Yehuda Lerner über diese Widerstandsaktion.

Links:http://www.schoah.org/schoah/sobibor.htm; https://www.youtube.com/watch?v=Za3necwDi1I

Schindlers Liste

1993, 194 Min., empfohlen ab 14 Jahren

In Spielbergs Holocaust-Drama spielt Liam Neeson den deutschen Industriellen Oscar Schindler, der seine jüdischen Mitarbeiter vor der Deportation rettete. Ein cineastisches Meisterwerk und einer der meistprämierten Filme aller Zeiten.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer:http://www.moviepilot.de/movies/schindlers-liste

Lauf Junge Lauf

2013, 108 Min., empfohlen ab 12 Jahren

Der neunjährige Junge Srulik flüchtet aus dem Warschauer Ghetto und muss seine Herkunft verleugnen, um zu überleben. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen. Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Uri Orlev .

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://laufjungelauf-derfilm.de/

Hitlerjunge Salomon

1989, 113 Min, empfohlen ab 14 Jahren

Der Film erzählt die Geschichte des polnischen Juden „Sally“ Salomon Perel, der im 2. Weltkrieg von seiner Familie getrennt wird.  Sally gibt sich als „Volksdeutscher“ aus, tritt in die Hitlerjugend ein und schafft es so, dem Mord im KZ zu entkommen. In der ständigen Gefahr, entdeckt zu werden, verliebt er sich in Leni – eine überzeugte „Arierin“.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.filmstarts.de/kritiken/6145.html

Die Welle

2007, 107 Min, empfohlen ab 14 Jahren

Ein Gymnasiallehrer startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.constantin-film.de/kino/die-welle/

 

Edelweisspiraten

2002, 97 Min., empfohlen ab 14 Jahren

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film von einer Gruppe Kölner Jugendlicher, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs begannen, unter dem Namen „Edelweisspiraten“ gegen die Nazi-Herrschaft zu rebellieren und aktiven Widerstand zu leisten.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.edelweisspiraten-film.de/

Sophie Scholl – die letzten Tage

2005, 116 Min., empfohlen ab 12 Jahren

Drama um die Auseinandersetzung mit der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ der Geschwister Scholl, das die letzten Tage der Widerstandskämpferin Sophie Scholl nach ihrer Festnahme im Februar 1943 aus deren Sicht zeigt. Die Geschichte der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ wird auf Grundlage von unveröffentlichten Originalprotokollen erzählt.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.sophiescholl-derfilm.de/freiheit/  

 

Im Labyrinth des Schweigens

2014, 123 Min., empfohlen ab 14 Jahren

Packendes Drama um einen engagierten jungen Anwalt, der im Deutschland der Fünfzigerjahre gegen einen ehemaligen Auschwitz-Wärter, der mittlerweile im Schuldienst tätig ist, ermitteln will. „Im Labyrinth des Schweigens“ schildert die Vorgeschichte des Auschwitzprozesses.

Link zu weiteren Informationen u. zum Trailer: https://www.kino.de/film/im-labyrinth-des-schweigens-2014/

Am Ende kommen Touristen

2006, 85 Min.,empfohlen ab 14 Jahren

Wie lebt es sich im Schatten des Völkermords? In Robert Thalheims Film „Am Ende kommen Touristen“ erlebt ein Zivildienstleistender in der Gedenkstätte Auschwitz seine erste Liebe. Ein wundersam unaufgeregter Film über die Widersprüche des Erinnerns.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: https://www.kino.de/film/am-ende-kommen-touristen-2007/

 

Die Blumen von gestern

2017, 125 Min., empfohlen ab 16 Jahren

In der Tragikomödie bekommt Lars Eidinger als Holocaust-Forscher und Enkel eines SS-Mörders eine Enkelin eines Holocaust-Opfers zur Assistentin, wodurch Chaos in seinem ohnehin schon schwierigen Leben ausbricht.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.die-blumen-von-gestern.de/

 

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Festakt
aus Anlass des
25-jährigen Jubiläums
der
Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg

am
Sonntag,
13. August 2017
11:00 Uhr

im
Städtischen Kulturzentrum PFL
Peterstraße 3

Begrüßung

Jehuda Wältermann
1. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e. V.

Rabbinerin Alina Treiger
Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V. und der
Jüdischen Gemeinde Delmenhorst e.V.

Grußworte

Jürgen Krogmann
Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg

Michael Fürst
Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.

Michael Grünberg
Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland
Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück K.d.ö.R.

Vortrag

Prof. Dr. Michael Daxner
Sozialwissenschaftler (FU Berlin)
Ehrenmitglied der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V.

Die musikalische Umrahmung des Festaktes wird durch den
Pianisten und Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Jascha Nemtsov
zusammen mit seiner Ehefrau,
der Komponistin
Sarah Nemtsov,
gestaltet.

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(Video Erinnerungsgang 2016 )
 

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 Fotos 3, 7, 8, 13, 21 – 23, 25, 31 – 35 © Diedrich Ahlfeld
Fotos 1, 2, 4 – 6, 9 – 12, 14 – 20, 24, 26 – 30, 36 – 43 © Marcus Schlichting

 
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Die Berufsbildenden Schulen Haarentor übernehmen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang die Gestaltung des Erinnerungsgangs und der Ausstellungen 2016

 

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Flyer Erinnerungsgang 2016 als pdf

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Flyer Erinnerungsgang 2016

 

Erinnerungsgang

Donnerstag, 10. November, 15 Uhr

Beginn im Hof der Landesbibliothek
(hinter der Landesbibliothek am Pferdemarkt)

Verlauf durch die Peterstraße,
über den Julius-Mosen-Platz,
durch die Haarenstraße,
die Lange Straße,
am Schloss vorbei und
durch die Elisabethstraße
zum ehemaligen Gefängnis
in der Gerichtsstraße.

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Programm

seit Mai
Geocache der FOI 12 | https://coord.info/GC6HZ9T

17. Okt. – 11. Nov.
Schulkino im Cine k | www.cinek.de

3. – 27. Nov. | Stadtmuseum, Villa Francksen | Ausstellung:
„Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland“
Offizielle Eröffnung am 3. November um 14 Uhr

4. – 18. Nov. | BBS Haarentor, Pausenhalle | Schüler-Ausstellung:
„Lebens- und Leidenswege jüdischer SchülerInnen der
Handelslehranstalten Oldenburg im Umfeld des Nationalsozialismus“

8. – 19. Nov. | Landesbibliothek am Pferdemarkt, Foyer
Schüler-Ausstellung: „Chemie im Dritten Reich“
(FOS Gesundheit – Klasse 12) sowie
„Jüdische Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalten Oldenburg
zwischen Verfolgung und Emigration – Ausgewählte Biographien“.

Lesezeichen (Foto © Fredo Behrens)

Offizielle Eröffnung am 8. November um 17 Uhr

9. Nov. | 17:30 Uhr | Garnisonkirche, Peterstraße 41
Ökumenischer Gedenkgottesdienst
anschließend
Begegnung in der Jüdischen Gemeinde

10. Nov. | 14 Uhr | Garnisonkirche, Peterstraße 41
Andacht: „Zukunftsweisend erinnern“ –
Einstimmung auf den Erinnerungsgang –
gestaltet von Schülerinnen und Schülern der BBS Haarentor

3

2

1

 
Fotos © Marcus Schlichting

 

 
10. Nov.
| 15 Uhr |
Erinnerungsgang
Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt,
Ende im Innenhof des ehemaligen Gefängnisses

13. Nov. | 17 Uhr | St. Stephanus – Kirche
Musik: „Die Würde des Menschen“ –
Musik und Texte zum Erinnerungsgang

23. Nov. | 14 Uhr (Schülerkino) & 19 Uhr (öffentliche Premiere)
(jeweils in Anwesenheit der Regisseurin)
|  Casablanca Kino |
„Wir sind Juden aus Breslau.
Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933″

 

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Radio oeins

Masl Tov am 26. Oktober 2016 um 18.00 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet)
Wiederholung am 01. November ebenfalls um 18.00 Uhr

Masl Tov
Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

Immer am letzten Mittwoch im Monat werden in dieser Sendung Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema in diesem Monat: Schwerpunkte beim Erinnerungsgang 2016. Er wird in diesem Jahr vorbereitet und gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schule (BBS) Haarentor. LehrerInnen und Schülerinnen kommen zu Wort.

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

 

 

(Radiosendung Masel Tov Oktober 2016 )
 

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17. Okt. – 11. Nov.
Schulkino im Cine k

Das Medienbüro Oldenburg e.V. hat eine Auswahl an Filmen zusammengestellt,
die den historischen Kontext der Judenverfolgung im Nationalsozialismus beleuchten oder einen
aktuellen Bezug herstellen, um das im Vorfeld des Erinnerungsgangs in den schulischen Vordergrund
gerückte Thema des Erinnerns für Schüler greifbarer zu machen. In Zusammenarbeit mit dem
Arbeitskreis Erinnerungsgang, der BBS Haarentor und dem Cine k – Das Kino in der Kulturetage,
das die Filme ausstrahlt, ist ein interessantes Angebot entstanden.
Vom 17. Oktober bis zum 11. November 2016 können Sie Klassen, Lerngruppen etc. via E-Mail an
info@cine-k.de anmelden. Geben Sie bitte den Filmtitel, die Teilnehmerzahl und die gewünschte
Anfangszeit an.

Das Tagebuch der Anne Frank
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=a1kxh1i9U2o

Kein Asyl – Anne Franks gescheiterte Rettung
Trailer: https://vimeo.com/164537142

Der Staat gegen Fritz Bauer
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Nvqzxeq7eZQ

Im Labyrinth des Schweigens
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=I4sYpRbeTAM

Der Junge im gestreiften Pyjama
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=FPMzloloh-0

Datailinformationen zu allen Filmen:
Filmprogramm cine k

 

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Ausstellung im Stadtmuseum

Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland

3. – 27. Nov. | Stadtmuseum, Villa Francksen | Ausstellung:
„Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland“
Eröffnung am 3. November um 14 Uhr

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Beim Thema Widerstand denkt man sofort an Stauffenberg und den 20. Juli oder an die Weiße Rose. Aber auch im kleinen, auf dem Land, im Dorf, in der Kleinstadt gab es „Widerstände“. Diese Wanderausstellung des Geschichtsorts Villa ten Hompel stellt weitgehend unbekannte Menschen vor, die sich in Münster und im Münsterland dem System widersetzt haben.

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Die Vorbereitungen zum Erinnerungsgang und zu den Ausstellungen im Rahmen des Erinnerungsgangs regen Schüler- und Schülerinnen, LehrerInnen und andere immer wieder an, im nahen Umfeld zu fragen und zu forschen. Und immer wieder kommt dabei bisher Unbekanntes ans Licht. Hier gilt es auch genau hinzusehen. Nicht jede Mitteilung ist verläßlich.

Aus Oldenburg und dem Oldenburger Land sind einige „Widerstände“ bekannt. Einige Gesten der Menschlichkeit sind überliefert. Pastor Spitta hat die jüdischen Oldenburger in der Kurwickstraße heimlich mit Nahrungsmitteln versorgt. Die Bekennende Kirche war aktiv, die Predigten des Grafen von Galen wurden auch in der Region verbreitet. Zwangsarbeiter applaudierten den alliierten Bombern. Regimeferne wurden kurz vor der Befreiung ermordet, mancherorts von den Nachbarn.

Und sonst? Im Alltag. War da nichts, oder ist es vom Schweigen der Nachkriegszeit verschluckt worden? Diese Ausstellung kann anregen, doch noch mal vor Ort im Oldenburgischen zu fragen und zu forschen, und wenn auch nur deutlich wird, was möglich gewesen wäre, welche Handlungsspielräume bestanden.

Bildmaterial, Plakat: © Villa ten Hompel

 

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Schüler-Ausstellung | BBS Haarentor

4. – 8. Nov.
BBS Haarentor | Pausenhalle
Jüdische Schülerinnen und Schüler der
Städtischen Handelslehranstalten Oldenburg (1928 – 1938)
– Die Biographien –

Die Städtischen Handelslehranstalten sind ein Vorläufer der heutigen BBS Haarentor. Es war eine staatliche Bildungseinrichtung, die schon zur Zeit des Nationalsozialismus existierte. Die Berufsbildung stellte einen Pfeiler nationalsozialistischer Erziehung dar. Die Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalten erlernten in der Berufsschule und in der Mittleren und der Höheren Handelsschule kaufmännische Bildungsinhalte.

Mindestens 16 jüdische Schülerinnen und Schüler besuchten die damaligen städtischen Handelslehranstalten:

Charlotte de Beer,

Elfriede Brand,

Inge Cohen,

10. November 1938: Norbert Vogel vorn in der Mitte (© Stadtmuseum Oldenburg)

Max Drescher,

Susanna de Haas,

Artur Grünebaum,

Margot Grünebaum,

Artur Hattendorf,

Gertrud Kugelmann,

Ilse Leda,

Artur Levy,

Dora Stein,

Herbert Stein,

Margot Tahl,

Norbert Vogel,

Paula Weinberg

 

Ziel der Ausstellung ist die Würdigung der jüdischen Schülerinnen und Schüler, die unter dem nationalsozialistischen Terror gelitten haben. Es soll ihrer und ihrer Familien gedacht werden, um so auch ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen.

 

Ausstellung in der BBS Haarentor

 

 
Fotos © Fredo Behrens

Die Plakate wurden mit sehr viel Engagement und Aufwand im Rahmen eines Geschichtsprojekts von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs des beruflichen Gymnasiums Wirtschaft der BBS Haarentor erstellt.

 

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Ausstellung in der Landesbibliothek

8. – 19. November
Landesbibliothek am Pferdemarkt, Foyer
Schüler-Ausstellung: „Chemie im Dritten Reich“
(FOS Gesundheit – Klasse 12)

 

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beteiligte Schülerinnen der FOS Gesundheit – Klasse 12

 

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Karl Jaspers und Kalziumzyanid

 
Fotos, Plakate: © Nadine Andreßen und die Schülerinnen und Schüler der FOS Gesundheit – Klasse 12 der BBS Haarentor

 

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Musik in St. Stephanus

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Die Würde des Menschen – Musik und Texte zum Erinnerungsgang

Musik in St. Stephanus: Sonntag, 13. November, 17 Uhr

Die Würde des Menschen – Musik und Texte zum Erinnerungsgang

Erinnern – Verinnerlichen – Weitergeben – Weiterleben – so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Erinnerungsgangs.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar….“ so heißt es im Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Aber überall auf der Welt wird die Menschenwürde mit Füßen getreten.

Elie Wiesel sagte in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.12.1986 in Oslo: „Es mag Zeiten geben, in denen wir zu machtlos sind, um Ungerechtigkeiten vorzubeugen. Aber es darf nie eine Zeit geben, wo wir nicht protestieren…“

Es erklingt Musik von Karel Berman, Ernst Bloch, Joseph Horovitz, Maurice Ravel und Ronald Poelman. Es spielen Inga Meyer (Klarinette), John Stock (Viola), Elisa Körner (Cello), Gabriele Hoeltzenbein und Ronald Poelman (Klavier). Ute Pukropski liest Texte von Elie Wiesel und Viktor E. Frankl.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

 
 

(Video Die Würde des Menschen )
 

 

 

(Video The Dignity of Men )
 

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Casablanca Kino

23. November
14 Uhr (Schülerkino) & 19 Uhr (öffentliche Premiere)
(jeweils in Anwesenheit der Regisseurin)

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Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. 14 Zeitzeugen dieser „Generation Exodus“ stehen im Mittelpunkt des Films. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von nationalistischen Strömungen bedrohte Gegenwart.

Protagonisten: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann,

Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg

 

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Breslau, jüdische Schulklasse 1938

 

Fotos, Texte, Plakate: © Karin Kaper Film

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Erinnerungsgang 2015

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein Herbst gegen das Vergessen
Erinnerungsgang – Graf-Anton-Günther-Schüler präsentieren vielfältiges Programm
NWZ 10.10.2015

Veranstaltungen im Rahmen des Erinnerungsgangs 2015

Zeitplan

Flyer Erinnerungsgang 2015 als pdf

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Ausstellungen 2015

Ausstellung Landesbibliothek
Arbeiten der Schülerinnen und Schüler
der Graf-Anton-Günther-Schule
zum Thema ÜBER.LEBEN
Dienstag, 3. November, bis Samstag, 14. November
Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 – 19 Uhr, Sa 9 – 12 Uhr
Ausstellungseröffnung: Dienstag, 3. November, 14 Uhr

Ansprache des Schulleiters der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg – Wolfgang Schoedel –
anläßlich der Eröffnung der Ausstellung „GEH.DENKEN ÜBER.LEBEN“ am 3.11.2015 in der Landesbibliothek Oldenburg

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Plakat als pdf

GEH DENKEN
ÜBER LEBEN

AMON – MEIN GROSSVATER HÄTTE MICH ERSCHOSSEN

Es ist ein Schock, der ihr ganzes Selbstverständnis erschüttert: Mit 38 Jahren erfährt Jennifer Teege durch einen Zufall, wer sie ist. In einer Bibliothek findet sie ein Buch über ihre Mutter und ihren Großvater Amon Göth.
Millionen Menschen kennen Göths Geschichte aus Steven Spielbergs Film «Schindlers Liste» …

Autorenlesung
Jennifer Teege
„Amon – Mein Großvater hätte mich erschossen“

Mittwoch, 4. November, 18:30 Uhr

Neuer Ort:
Vortragssaal Museum für Mensch und Natur
Damm 38-44

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Jennifer Teege am 4. November 2015 in Oldenburg
Fotos © Günter Bernert

Veranstaltung in Kooperation mit der Akademie der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

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Selma Meerbaum Eisinger, 8. 11. 2015 1

„Ich bin in Sehnsucht eingehüllt“
Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942) und Musik von jüdischen KomponistInnen
Sonntag, 8. November 2015, 17 Uhr
St. Stephanus Kirche, Oldenburg-Bloherfelde, Windthorststr. 38

Lange waren die Gedichte Selma Meerbaum-Eisingers, einer Cousine Paul Celans, verschollen, bevor sie 1980 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Seitdem sind sie aus dem deutschen Literaturkanon nicht mehr wegzudenken. Selma wurde 1942 in ein Arbeitslager in der Ukraine deportiert und starb dort am 16. Dezember desselben Jahres an Typhus.
Im Rahmen dieser Veranstaltung geben ihre Gedichte – eingebettet in die Musik von jüdischen KomponistInnen – einen Einblick in das bewegende Schicksal dieses jungen Mädchens und die Schrecken der damaligen Zeit.

Selma wurde 1924 in Czernowitz in der Bukowina geboren.
Sie schrieb ihre ersten Gedichte mit 15 Jahren, kurz vor Kriegsbeginn. In der Jugendbewegung Haschomer-Hazair lernte sie den ein Jahr älteren Lejser Fichman kennen, der sich auf seine Auswanderung nach Palästina vorbereitete. Die beiden verliebten sich. Mit Beginn der Besatzung durch die Nazis wurde ihr Freund in ein Zwangsarbeiterlager gebracht.
Im Oktober 1941 wurden Selma und ihre Eltern gezwungen, im Ghetto der Stadt zu leben. Selma versuchte zu fliehen, wurde als Jüdin erkannt und brach sich bei der Verfolgung ein Bein. Im Juni 1942 wurde die Familie nach Transnistrien deportiert und in das Zwangsarbeitslager Michailowska gebracht.
Im Juli schrieb Selma ihren letzten Brief an ihre Freundin:
„Ich halte nicht mehr durch, jetzt breche ich zusammen…
Küsse, sei stark, Selma.“
Sie starb am 16. Dezember 1942 an Typhus. Ihre Eltern starben kurze Zeit später.
Ihr Freund floh 1944 auf einem Flüchtlingsschiff nach Palästina. Vorher hatte er Selmas Gedichtband einer Freundin in Czernowitz übergeben. Das Schiff wurde von einem sowjetischen U-Boot versenkt.

 

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Bild Anne Frank Flyer

Bild Anne Frank Flyer 1

Ausstellung Stadtmuseum
„Auf dem Weg von Anne Frank“ – Zeitzeugenberichte
auf dem Weg der Deportationszüge (Westerbork-Leer-Oldenburg-Auschwitz/Sobibor)
und Arbeiten der Schüler- und Schülerinnen der Graf-Anton-Günther-Schule
Montag, 9. November, bis Sonntag, 6. Dezember
Öffnungszeiten: Di – So 10 – 18 Uhr
Ausstellungseröffnung: Montag, 9. November, 14 Uhr
Ausstellung Stadtmuseum 9.11. – 6.12 2015

„Auf dem Weg von Anne Frank“ – Zeitzeugenberichte auf dem Weg der Deportationszüge
Anne Frank war eine unter den 107 000 Menschen, vor allem Juden sowie Sinti und Roma, die in den Niederlanden im Lager „Kamp Westerbork“ während der Besetzung der Niederlande durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg interniert und von dort in die Konzentrations- und Vernichtungslager – vor allem Auschwitz und Sobibor – deportiert wurden.
102 000 Menschen kamen dabei um. Darunter auch 38 Oldenburger mit jüdischen Wurzeln, die zunächst in den Niederlanden Schutz vor den Verfolgungen gesucht hatten.
Da viele der Deportationszüge aus Westerbork kommend die nördliche Route über Nieuweschans, Weener, Leer und damit auch über Oldenburg nahmen, war dies für die Vorbereitungsgruppe Erinnerungsgang 2015 Grund genug, diese Ausstellung auch nach Oldenburg zu holen. Zeigt sie doch eindrucksvoll, dass die Deportationen für alle sichtbar und am helllichten Tage erfolgten.
Zeitzeugen jenseits und diesseits der deutsch-niederländischen Grenze berichten anschaulich von ihren Erlebnissen mit den Deportationszügen, Aufzeichnungen und historische Fotos geben Einblicke in die damaligen jüdischen Gemeinden der Grenzregion.
Die aufschlussreiche Ausstellung ging hervor aus einem mehrjährigen, im Frühjahr 2015 abgeschlossenen Projekt, an dem auf niederländischer Seite die Gemeinde Oldambt sowie das Erinnerungszentrum Westerbork, auf deutscher Seite der Bildungsträger Arbeitskreis Schule Rhauderfehn sowie der Landkreis Leer/Ostfriesland – letzterer auch leitend – beteiligt waren.
Ergänzt wird die im Stadtmuseum präsentierte Ausstellung durch Zitate Oldenburger Zeitzeugen sowie durch Arbeiten von Schülerinnen und Schülern der Graf-Anton-Günther-Schule.
Eine Fotowand lenkt den Blick auf die Menschen, die hinter den Namen der Ermordeten stehen, großformatige Linolschnitte setzen diese Menschen zudem künstlerisch gestaltet ins Bild.
Ergänzend wird die Percussion-AG der Graf-Anton-Günther-Schule die Deportation während der Eröffnung am 9.11. auch zu Gehör bringen.

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Montag, 9. November 17:30 Uhr
Forumskirche St. Peter

Normal ist die Verschiedenheit.
Von Grenzen und Ausgrenzungen.
Gemeindebrief als pdf

 

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Wege des Erinnerns

„Wohin gehöre ich mitten in dieser Zeit“ (3-teilige Veranstaltungsreihe)

Als Jugendliche entdeckte Maria Consuelo Tanzer zufällig, dass ihr Vater Francisco Tanzer Jude ist. Sie erfuhr, dass er 1938 über Portugal in die USA emigrieren musste und als GI 1945 zurückkam.

1) Mit den Schülern sollen in einem Gespräch gemeinsam die Fragen nach dem Woher und Wohin beleuchtet werden und der Verantwortung, die der Einzelne tragen kann. (schulinterne Veranstaltung)

2) In einem Workshop für musikinteressierte Schüler (Instrumentalkenntnisse sind nicht Voraussetzung) führt der Schlagwerker Hannes Clauss in das musikalische Improvisieren ein und vertont mit ihnen ein Gedicht Tanzers.
Montag 16.11.15, 7.50 – 13.10 Uhr in der GAG.
Anmeldungen gern auch von Schülern und Schülerinnen anderer Schulen an
lipp@gymnasium-gag.de

 

 

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Hannes Clauss
Foto © Sybille Thomé

3) In einer öffentlichen Performance im Wilhelm13 werden mit verschiedenen künstlerischen Mitteln Wege des Erinnerns durch Schüler der GAG, M. C. Tanzer sowie Musiker gestaltet.

Francisco Tanzers (1921-2003) Werke, besonders die Lyrik, wurden von namhaften Komponisten der Gegenwart vertont; sein Schreiben ist der Versuch, den Unfassbarkeiten des Geschehenen, auch des Krieges und seinen Folgen, mit empathischer Vorurteilslosigkeit zu begegnen.
„Wohin gehöre ich mitten in dieser Zeit./Nirgendwohin – oder /überall dorthin,/ wo diese Frage/gestellt wird.“

 

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Francisco Tanzer

Maria Consuelo Tanzer

Maria Consuelo Tanzer

Fotos © Maria Consuelo Tanzer

LeseZeichenMusikVideo-Performance
“Wohin aber gehöre ich mitten in dieser Zeit“

Mit Texten div. Autoren, u.a. liest Maria Consuelo Tanzer Texte ihres emigrierten Vaters, des Schriftstellers Francisco Tanzer.
Schüler der Graf-Anton-Günther-Schule, das Mayofes Ensemble (Ltg.: Karin Lipp) und Hannes Clauss (Perkussion)

Montag, 16. November 2015, 19:00 Uhr
Ort: Wilhelm13, Leo-Trepp-Str. 13

Eintritt: 5 Euro
Vorverkauf siehe www.wilhelm13.de online-Buchung

 

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Sally Perel erzählt aus seiner Biographie „Ich war Hitlerjunge Salomon“

Mittwoch, 28. September 2016, 9:45 Uhr

Graf-Anton-Günther-Schule, Forum

 

NWZ vom 29.9.2016
NWZ vom 29.9.2016

 
 
 
 
 
 
 
 
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Erinnerungsgang 2014

Gang 1 Gang 2 Gang 3 Gang 4 Gang 5 Gang 6

Fotos von der Eröffnung der Ausstellung in der Landesbibliothek Oldenburg 2014

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(Fotos © Ulla Witting)

 

Das Neue Gymnasium Oldenburg (NGO) übernimmt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang die Gestaltung des Erinnerungsgangs und der Ausstellung 2014

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Flyer Erinnerungsgang 2014 als pdf

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Personenverzeichnis und Bildnachweis zum Flyer Erinnerungsgang 2014

Vorderseite

Erinnerungsgang-2014-11

Rückseite
Erinnerungsgang-2014-2

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Erinnerungsgang

Montag, 10. November, 15 Uhr

Beginn im Hof der Landesbibliothek
(hinter der Landesbibliothek am Pferdemarkt)

Verlauf durch die Peterstraße,
über den Julius-Mosen-Platz,
durch die Haarenstraße,
die Lange Straße,
am Schloss vorbei und
durch die Elisabethstraße
zum ehemaligen Gefängnis
in der Gerichtsstraße.

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Programm

14.10., 19:00 Uhr: 21. Literaturcafé „Erinnerungen – Texte, Bilder und Musik“, Aula des Neues Gymnasium Oldenburg, Alexanderstraße 90

9.11., 17:00 Uhr: Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst in der Friedenskirche. Thema: „Widerstand, der Hoffnung macht?“ Anschließend lädt die Jüdische Gemeinde wieder in ihr Gemeindehaus zur Begegnung ein.

10.11., 11:00 Uhr: Ausstellungseröffnung zum Erinnerungsgang mit Arbeiten der Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums in der Landesbibliothek, Pferdemarkt 15

10.11., 14:00 Uhr: Gottesdienst als Einstimmung auf den Erinnerungsgang – gestaltet von Schülerinnen und Schülern des Neuen Gymnasiums Oldenburg Garnisonkirche, Peterstraße 41

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10.11., 15:00 Uhr: Erinnerungsgang 2014, Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt bis zum ehemaligen Gefängnis

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12.11., 19:00 – 20:30 Uhr: Podiumsdiskussion „Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierung in Oldenburg – Bleibt der Aufstand der Anständigen aus?“, Aula des Neuen Gymnasiums Oldenburg, Alexanderstraße 90

14.11., 19:00 Uhr: „Konzert gegen Intoleranz“, Aula des Neuen Gymnasiums Oldenburg, Alexanderstraße 90
15.11., 19:30 Uhr: „As Gotteshusen brannt hebben“ – Laway, Konzert zur Erinnerung an die Reichspogromnacht 1938, Ohmsteder Kirche, Rennplatzstraße (kostenpflichtige Veranstaltung)

Laway Info up Platt

Laway Info

10. 11. – 22.11.2014 Ausstellung zum Thema „Erinnerungen“ mit verschiedenen Arbeiten u.a. aus den Fächern Kunst, Geschichte, Seminarfach, Französisch in der Pausenhalle des Neuen Gymnasiums Oldenburg, Alexanderstr. 90, Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8-18 Uhr

Ausstellungen in der Landesbibliothek Oldenburg:

06.11. – 22.11.2014: Feldrabbiner in den deutschen Streitkräften des Ersten Weltkriegs. In Zusammenarbeit mit der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum

10.11. – 22.11.2014 Arbeiten zum Erinnerungsgang der Schülerinnen und Schüler des Neuen Gymnasiums Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19, Sa 9-12 Uhr

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Material zum Konzert von Laway „As Gotteshusen brannt hebben“

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