2017

 

 

 

Erinnerungsgang 2017
Mit dem Erinnerungsgang wird jedes Jahr der Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Oldenburgs gedacht, die durch die Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Anlass ist der Jahrestag der Pogromnacht, in deren Folge jüdische Männer unter den Augen der Oldenburger Bevölkerung von der Polizeikaserne zum Gerichtsgefängnis getrieben wurden.
Während des Ganges werden in diesem Jahr kleine Holzwürfel durch die IGS Kreyenbrück verteilt. Unser dringender Wunsch, Erinnerung festzuhalten, wird dadurch greifbar und bleibt nicht auf wenige Augenblicke begrenzt. Die Würfel sind daher „Denkmäler im Hosentaschenformat“, die im Alltag an das Unbegreifliche erinnern und dem Vergessen vorbeugen helfen.
Als Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur und im Hinblick auf die politische Situation in der Welt nimmt das Erinnern an die Gräuel der nationalsozialistischen Diktatur einen besonders hohen Stellenwert ein. Daher hat die IGS Kreyenbrück für den Erinnerungsgang den Leitgedanken „Erinnerung festhalten“ gewählt.
 

16.10. – 30.11.2017 Schulkino im Cine k
Anmeldung und Programm: 0441 / 2 48 96 46, info@cine-k.de, www.cine-k.de

 

22.10. – 26.11.2017 „Annäherungen“
Ausstellung von Hartmut Berlinicke mit begleitenden Veranstaltungen
Ort: St. Stephanus-Kirche

 

27.10.2017 Präsentation von Schülerergebnissen aus der Projektwoche
11:30 – 13:30 Uhr Ort: IGS Kreyenbrück

08.11. – 18.11.17 „Trennungen“
Ausstellungseröffnung Ausstellung von Portraitmalerei der Klasse 10b der IGS Kreyenbrück,
am 08.11.2017, 16:00 Uhr Künstlerische Auseinandersetzung mit den Opfern des Nationalsozialismus in Oldenburg, Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

08.11.2017 | 17:30 Uhr Kressmann Taylor: Empfänger Unbekannt | Lesung mit Ronen A. Temerson und Alexander Goretzki | Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

 

09.11.2017 | 17:30 Uhr Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst „Erinnerung festhalten“
Ort: Friedenskirche | anschließend Begegnung in der Jüdischen Gemeinde
 
Morgenandacht „Wieder Nachbarschaft leben“ zum 9.11.2017
Pastorin Andrea Schneider, Oldenburg
 

(Video Morgenandacht 9.11.2017 für den Internet Explorer)
 

 
09.11.2017 | 18:30 Uhr „Erinnerungen an die Zukunft“ | Kultur-Abend
Ort: Forum der IGS Kreyenbrück

Morgenandacht „Erinnerung festhalten“ zum 10.11.2017
Pastorin Andrea Schneider, Oldenburg
 

(Video Morgenandacht 10.11.2017 für den Internet Explorer)
 

 

10.11.2017 | 14:00 Uhr Andacht | Einstimmung auf den Erinnerungsgang, gestaltet von Schülerinnen und Schülern der IGS Kreyenbrück | Ort: Garnisonkirche

 

10.11.2017 | 15:00 Uhr Erinnerungsgang | Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt

 


(Video Erinnerungsgang 2017 für den Internet Explorer)
 
(Video English version for Internet Explorer) 

12.11.2017 | 17:00 Uhr Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches
Konzert nach dem Buch „Die unauslöschliche Symphonie“
von Martin Goldsmith | Mitwirkende u.a.:
Wiebke Lehmkuhl, Alt, Das Bläserquintett Windspiel, Jason Denner, Klarinette, Holger Zindler, Violine, John Stock, Viola, Gabi Hoeltzenbein, Orgel und Klavier, Ronald Poelman, Klavier, Dietgard Jacoby-Demetriades, Gerhard Snitjer, Heinz Tombrägel, Sprecher, Roma Long, soundscapes
Musik von J.S. Bach, Ludwig van Beethoven, Ludwig Thuille, Gustav Mahler, Max Kowalski, Ronald Poelman
Eintritt frei, Spenden erbeten
Ort: St. Stephanus-Kirche

 

13.11.2017 | 19:30 Uhr … zwischen Heimat und „L’Chaim!“
Hebräische, jiddische, jüdische,
deutsche Lieder und Musik
mit dem Duo STERN & STERN
(R. A. Temerson und A. Goretzki)
Ort: Altes Gymnasium

15.11.2017 | 19:30 Uhr Kamingespräche in St. Stephanus
 

 

November 2017 „Ich war Hitlerjunge Salomon“
Eine Lesung mit dem Zeitzeugen
Sally Perel | Ort: Kirchengemeinde Ohmstede
(den genauen Termin entnehmen Sie
bitte der Tagespresse)

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Masl Tov
Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

Immer am letzten Mittwoch im Monat werden in dieser Sendung Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema der Sendung ist der Erinnerungsgang in Oldenburg am 10. November. In diesem Jahr wird er vorbereitet von Schülerinnen und Schülern der IGS Kreyenbrück. Einige von ihnen und ihre Lehrer*innen kommen zu Wort. Außerdem stellen die Musiker Gabriele Hoeltzenbein und Ronald Poelman ihr Konzert „Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches“ in der Stephanus Kirche in Bloherfelde vor.

Masl Tov am 25. Oktober 2017 um 18.00 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet). Wiederholung am 07. November 2017 ebenfalls um 18.00 Uhr.

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

(Video Masl Tov 2017 für den Internet Explorer)
 

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Filmprogramm im Cine k
– das Kino in der Kulturetage –
zum Erinnerungsgang 2017
als pdf

Bahnhofstrasse 1126122 Oldenburg Tel: 0441-2489646 Email: info@cine-k.de Webseite: www.cine-k.de   

Mo 16.10.2017 – Do 30.11.2017

Liebe Lehrer*innen,

am 10. November gedenkt Oldenburg der 1938 aus der Stadt deportierten jüdischen Mitbürger*innen mit dem Erinnerungsgang. Im Rahmen dessen bietet das Medienbüro  Oldenburg e.V. vom 16. Oktober bis zum 30. November 2017 die Möglichkeit einer filmischen Auseinandersetzung für Schulgruppen an.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang und der IGS Kreyenbrück haben wir eine breite Auswahl an Filmen für Sie ausgewählt. Neben Biografien („Anne Frank“) und Gedankenexperimenten („Die Welle“) finden Sie auch Filme, die sich mit dem Umgang der heutigen Generation mit dem Holocaust auseinandersetzen („Die Blumen von gestern“). Auf den folgenden Seiten stellen wir die Filme kurz vor und verweisen auf Trailer sowie weitere Informationen zu den Filmen.

Ab sofort können Sie Klassen, Lerngruppen etc. per E-Mail an info@cine-k.de oder Telefon 0441-2489646 anmelden. Schüler*innen zahlen für den Kinobesuch 3,50 Euro, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Geben Sie bitte in Ihrer E-Mail den Filmtitel, die Teilnehmer*innenzahl sowie gewünschtes Datum und Anfangszeit an. Wir planen dann Ihren Kinobesuch gemeinsam mit Ihnen. Nach dem Film leiten wir auf Wunsch auch gerne ein Filmgespräch an, in dem sich die Teilnehmer*innen austauschen und diskutieren können.

Bei Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus dem Kino!

 

Filmprogramm: 16.10-30.11.2017

Kosten pro Schüler*in: 3, 50 €

Das Tagebuch der Anne Frank

2016, Regie, 128 Min, empfohlen ab 12 Jahren

Die neue Verfilmung der weltbekannten Geschichte von Anne Frank erzählt die Geschichte eines versteckt lebenden jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs. In ihrem Tagebuch hält Anne bis 1944 ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte fest. Der Film entdeckt den Text neu und macht ihn für eine junge Generation zugänglich.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: https://www.epd-film.de/filmkritiken/das-tagebuch-der-anne-frank

Kein Asyl – Anne Franks gescheiterte Rettung

2015, 75 Min., Dokumentarfilm, OmU, empfohlen ab 16 Jahren

Die Doku zeigt anhand verloren geglaubter Briefe, wie Anne Franks Vater Otto erfolglos darum kämpft, Asyl für sich und seine Familie in den USA zu bekommen.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.kinoreal.de/kein-asyl-anne-franks-gescheiterte-rettung.html

Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr

2001, 95 Min., Dokumentarfilm, OmU, empfohlen ab 16 Jahren,

Claude Lanzmann schildert den einzigen gelungenen bewaffneten Aufstand in einem nationalsozialistischen Vernichtungslager in Sobibór. Im Film berichtet der Überlebende Yehuda Lerner über diese Widerstandsaktion.

Links:http://www.schoah.org/schoah/sobibor.htm; https://www.youtube.com/watch?v=Za3necwDi1I

Schindlers Liste

1993, 194 Min., empfohlen ab 14 Jahren

In Spielbergs Holocaust-Drama spielt Liam Neeson den deutschen Industriellen Oscar Schindler, der seine jüdischen Mitarbeiter vor der Deportation rettete. Ein cineastisches Meisterwerk und einer der meistprämierten Filme aller Zeiten.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer:http://www.moviepilot.de/movies/schindlers-liste

Lauf Junge Lauf

2013, 108 Min., empfohlen ab 12 Jahren

Der neunjährige Junge Srulik flüchtet aus dem Warschauer Ghetto und muss seine Herkunft verleugnen, um zu überleben. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen. Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Uri Orlev .

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://laufjungelauf-derfilm.de/

Hitlerjunge Salomon

1989, 113 Min, empfohlen ab 14 Jahren

Der Film erzählt die Geschichte des polnischen Juden „Sally“ Salomon Perel, der im 2. Weltkrieg von seiner Familie getrennt wird.  Sally gibt sich als „Volksdeutscher“ aus, tritt in die Hitlerjugend ein und schafft es so, dem Mord im KZ zu entkommen. In der ständigen Gefahr, entdeckt zu werden, verliebt er sich in Leni – eine überzeugte „Arierin“.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.filmstarts.de/kritiken/6145.html

Die Welle

2007, 107 Min, empfohlen ab 14 Jahren

Ein Gymnasiallehrer startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.constantin-film.de/kino/die-welle/

 

Edelweisspiraten

2002, 97 Min., empfohlen ab 14 Jahren

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film von einer Gruppe Kölner Jugendlicher, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs begannen, unter dem Namen „Edelweisspiraten“ gegen die Nazi-Herrschaft zu rebellieren und aktiven Widerstand zu leisten.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.edelweisspiraten-film.de/

Sophie Scholl – die letzten Tage

2005, 116 Min., empfohlen ab 12 Jahren

Drama um die Auseinandersetzung mit der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ der Geschwister Scholl, das die letzten Tage der Widerstandskämpferin Sophie Scholl nach ihrer Festnahme im Februar 1943 aus deren Sicht zeigt. Die Geschichte der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ wird auf Grundlage von unveröffentlichten Originalprotokollen erzählt.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.sophiescholl-derfilm.de/freiheit/  

 

Im Labyrinth des Schweigens

2014, 123 Min., empfohlen ab 14 Jahren

Packendes Drama um einen engagierten jungen Anwalt, der im Deutschland der Fünfzigerjahre gegen einen ehemaligen Auschwitz-Wärter, der mittlerweile im Schuldienst tätig ist, ermitteln will. „Im Labyrinth des Schweigens“ schildert die Vorgeschichte des Auschwitzprozesses.

Link zu weiteren Informationen u. zum Trailer: https://www.kino.de/film/im-labyrinth-des-schweigens-2014/

Am Ende kommen Touristen

2006, 85 Min.,empfohlen ab 14 Jahren

Wie lebt es sich im Schatten des Völkermords? In Robert Thalheims Film „Am Ende kommen Touristen“ erlebt ein Zivildienstleistender in der Gedenkstätte Auschwitz seine erste Liebe. Ein wundersam unaufgeregter Film über die Widersprüche des Erinnerns.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: https://www.kino.de/film/am-ende-kommen-touristen-2007/

 

Die Blumen von gestern

2017, 125 Min., empfohlen ab 16 Jahren

In der Tragikomödie bekommt Lars Eidinger als Holocaust-Forscher und Enkel eines SS-Mörders eine Enkelin eines Holocaust-Opfers zur Assistentin, wodurch Chaos in seinem ohnehin schon schwierigen Leben ausbricht.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.die-blumen-von-gestern.de/

 

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Festakt
aus Anlass des
25-jährigen Jubiläums
der
Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg

am
Sonntag,
13. August 2017
11:00 Uhr

im
Städtischen Kulturzentrum PFL
Peterstraße 3

Begrüßung

Jehuda Wältermann
1. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e. V.

Rabbinerin Alina Treiger
Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V. und der
Jüdischen Gemeinde Delmenhorst e.V.

Grußworte

Jürgen Krogmann
Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg

Michael Fürst
Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.

Michael Grünberg
Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland
Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück K.d.ö.R.

Vortrag

Prof. Dr. Michael Daxner
Sozialwissenschaftler (FU Berlin)
Ehrenmitglied der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V.

Die musikalische Umrahmung des Festaktes wird durch den
Pianisten und Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Jascha Nemtsov
zusammen mit seiner Ehefrau,
der Komponistin
Sarah Nemtsov,
gestaltet.

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Die Integrierte Gesamtschule Kreyenbrück übernimmt in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang die Gestaltung des Erinnerungsgangs und der Ausstellungen und Veranstaltungen 2017