aktuell

 

 

 

Erinnerungsgang 2017
Mit dem Erinnerungsgang wird jedes Jahr der Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Oldenburgs gedacht, die durch die Nationalsozialisten verfolgt und ermordet wurden. Anlass ist der Jahrestag der Pogromnacht, in deren Folge jüdische Männer unter den Augen der Oldenburger Bevölkerung von der Polizeikaserne zum Gerichtsgefängnis getrieben wurden.
Während des Ganges werden in diesem Jahr kleine Holzwürfel durch die IGS Kreyenbrück verteilt. Unser dringender Wunsch, Erinnerung festzuhalten, wird dadurch greifbar und bleibt nicht auf wenige Augenblicke begrenzt. Die Würfel sind daher „Denkmäler im Hosentaschenformat“, die im Alltag an das Unbegreifliche erinnern und dem Vergessen vorbeugen helfen.
Als Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur und im Hinblick auf die politische Situation in der Welt nimmt das Erinnern an die Gräuel der nationalsozialistischen Diktatur einen besonders hohen Stellenwert ein. Daher hat die IGS Kreyenbrück für den Erinnerungsgang den Leitgedanken „Erinnerung festhalten“ gewählt.
 

16.10. – 30.11.2017 Schulkino im Cine k
Anmeldung und Programm: 0441 / 2 48 96 46, info@cine-k.de, www.cine-k.de

 

22.10. – 26.11.2017 „Annäherungen“
Ausstellung von Hartmut Berlinicke mit begleitenden Veranstaltungen
Ort: St. Stephanus-Kirche

 

27.10.2017 Präsentation von Schülerergebnissen aus der Projektwoche
11:30 – 13:30 Uhr Ort: IGS Kreyenbrück

08.11. – 18.11.17 „Trennungen“
Ausstellungseröffnung Ausstellung von Portraitmalerei der Klasse 10b der IGS Kreyenbrück,
am 08.11.2017, 16:00 Uhr Künstlerische Auseinandersetzung mit den Opfern des Nationalsozialismus in Oldenburg, Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

08.11.2017 | 17:30 Uhr Kressmann Taylor: Empfänger Unbekannt | Lesung mit Ronen A. Temerson und Alexander Goretzki | Ort: Landesbibliothek am Pferdemarkt

 

09.11.2017 | 17:30 Uhr Ökumenischer Gedenk-Gottesdienst „Erinnerung festhalten“
Ort: Friedenskirche | anschließend Begegnung in der Jüdischen Gemeinde
 
Morgenandacht „Wieder Nachbarschaft leben“ zum 9.11.2017
Pastorin Andrea Schneider, Oldenburg
 

(Video Morgenandacht 9.11.2017 für den Internet Explorer)
 

 
09.11.2017 | 18:30 Uhr „Erinnerungen an die Zukunft“ | Kultur-Abend
Ort: Forum der IGS Kreyenbrück

Morgenandacht „Erinnerung festhalten“ zum 10.11.2017
Pastorin Andrea Schneider, Oldenburg
 

(Video Morgenandacht 10.11.2017 für den Internet Explorer)
 

 

10.11.2017 | 14:00 Uhr Andacht | Einstimmung auf den Erinnerungsgang, gestaltet von Schülerinnen und Schülern der IGS Kreyenbrück | Ort: Garnisonkirche

 

10.11.2017 | 15:00 Uhr Erinnerungsgang | Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt

 


(Video Erinnerungsgang 2017 für den Internet Explorer)
 
(Video English version for Internet Explorer) 

12.11.2017 | 17:00 Uhr Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches
Konzert nach dem Buch „Die unauslöschliche Symphonie“
von Martin Goldsmith | Mitwirkende u.a.:
Wiebke Lehmkuhl, Alt, Das Bläserquintett Windspiel, Jason Denner, Klarinette, Holger Zindler, Violine, John Stock, Viola, Gabi Hoeltzenbein, Orgel und Klavier, Ronald Poelman, Klavier, Dietgard Jacoby-Demetriades, Gerhard Snitjer, Heinz Tombrägel, Sprecher, Roma Long, soundscapes
Musik von J.S. Bach, Ludwig van Beethoven, Ludwig Thuille, Gustav Mahler, Max Kowalski, Ronald Poelman
Eintritt frei, Spenden erbeten
Ort: St. Stephanus-Kirche

 

13.11.2017 | 19:30 Uhr … zwischen Heimat und „L’Chaim!“
Hebräische, jiddische, jüdische,
deutsche Lieder und Musik
mit dem Duo STERN & STERN
(R. A. Temerson und A. Goretzki)
Ort: Altes Gymnasium

15.11.2017 | 19:30 Uhr Kamingespräche in St. Stephanus
 

 

November 2017 „Ich war Hitlerjunge Salomon“
Eine Lesung mit dem Zeitzeugen
Sally Perel | Ort: Kirchengemeinde Ohmstede
(den genauen Termin entnehmen Sie
bitte der Tagespresse)

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Masl Tov
Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

Immer am letzten Mittwoch im Monat werden in dieser Sendung Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema der Sendung ist der Erinnerungsgang in Oldenburg am 10. November. In diesem Jahr wird er vorbereitet von Schülerinnen und Schülern der IGS Kreyenbrück. Einige von ihnen und ihre Lehrer*innen kommen zu Wort. Außerdem stellen die Musiker Gabriele Hoeltzenbein und Ronald Poelman ihr Konzert „Musik und Liebe im Schatten des Dritten Reiches“ in der Stephanus Kirche in Bloherfelde vor.

Masl Tov am 25. Oktober 2017 um 18.00 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet). Wiederholung am 07. November 2017 ebenfalls um 18.00 Uhr.

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

(Video Masl Tov 2017 für den Internet Explorer)
 

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Filmprogramm im Cine k
– das Kino in der Kulturetage –
zum Erinnerungsgang 2017
als pdf

Bahnhofstrasse 1126122 Oldenburg Tel: 0441-2489646 Email: info@cine-k.de Webseite: www.cine-k.de   

Mo 16.10.2017 – Do 30.11.2017

Liebe Lehrer*innen,

am 10. November gedenkt Oldenburg der 1938 aus der Stadt deportierten jüdischen Mitbürger*innen mit dem Erinnerungsgang. Im Rahmen dessen bietet das Medienbüro  Oldenburg e.V. vom 16. Oktober bis zum 30. November 2017 die Möglichkeit einer filmischen Auseinandersetzung für Schulgruppen an.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang und der IGS Kreyenbrück haben wir eine breite Auswahl an Filmen für Sie ausgewählt. Neben Biografien („Anne Frank“) und Gedankenexperimenten („Die Welle“) finden Sie auch Filme, die sich mit dem Umgang der heutigen Generation mit dem Holocaust auseinandersetzen („Die Blumen von gestern“). Auf den folgenden Seiten stellen wir die Filme kurz vor und verweisen auf Trailer sowie weitere Informationen zu den Filmen.

Ab sofort können Sie Klassen, Lerngruppen etc. per E-Mail an info@cine-k.de oder Telefon 0441-2489646 anmelden. Schüler*innen zahlen für den Kinobesuch 3,50 Euro, Begleitpersonen haben freien Eintritt.

Geben Sie bitte in Ihrer E-Mail den Filmtitel, die Teilnehmer*innenzahl sowie gewünschtes Datum und Anfangszeit an. Wir planen dann Ihren Kinobesuch gemeinsam mit Ihnen. Nach dem Film leiten wir auf Wunsch auch gerne ein Filmgespräch an, in dem sich die Teilnehmer*innen austauschen und diskutieren können.

Bei Nachfragen stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Herzliche Grüße aus dem Kino!

 

Filmprogramm: 16.10-30.11.2017

Kosten pro Schüler*in: 3, 50 €

Das Tagebuch der Anne Frank

2016, Regie, 128 Min, empfohlen ab 12 Jahren

Die neue Verfilmung der weltbekannten Geschichte von Anne Frank erzählt die Geschichte eines versteckt lebenden jüdischen Mädchens während des Zweiten Weltkriegs. In ihrem Tagebuch hält Anne bis 1944 ihre Gedanken, Ängste und Sehnsüchte fest. Der Film entdeckt den Text neu und macht ihn für eine junge Generation zugänglich.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: https://www.epd-film.de/filmkritiken/das-tagebuch-der-anne-frank

Kein Asyl – Anne Franks gescheiterte Rettung

2015, 75 Min., Dokumentarfilm, OmU, empfohlen ab 16 Jahren

Die Doku zeigt anhand verloren geglaubter Briefe, wie Anne Franks Vater Otto erfolglos darum kämpft, Asyl für sich und seine Familie in den USA zu bekommen.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.kinoreal.de/kein-asyl-anne-franks-gescheiterte-rettung.html

Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr

2001, 95 Min., Dokumentarfilm, OmU, empfohlen ab 16 Jahren,

Claude Lanzmann schildert den einzigen gelungenen bewaffneten Aufstand in einem nationalsozialistischen Vernichtungslager in Sobibór. Im Film berichtet der Überlebende Yehuda Lerner über diese Widerstandsaktion.

Links:http://www.schoah.org/schoah/sobibor.htm; https://www.youtube.com/watch?v=Za3necwDi1I

Schindlers Liste

1993, 194 Min., empfohlen ab 14 Jahren

In Spielbergs Holocaust-Drama spielt Liam Neeson den deutschen Industriellen Oscar Schindler, der seine jüdischen Mitarbeiter vor der Deportation rettete. Ein cineastisches Meisterwerk und einer der meistprämierten Filme aller Zeiten.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer:http://www.moviepilot.de/movies/schindlers-liste

Lauf Junge Lauf

2013, 108 Min., empfohlen ab 12 Jahren

Der neunjährige Junge Srulik flüchtet aus dem Warschauer Ghetto und muss seine Herkunft verleugnen, um zu überleben. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen. Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Uri Orlev .

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://laufjungelauf-derfilm.de/

Hitlerjunge Salomon

1989, 113 Min, empfohlen ab 14 Jahren

Der Film erzählt die Geschichte des polnischen Juden „Sally“ Salomon Perel, der im 2. Weltkrieg von seiner Familie getrennt wird.  Sally gibt sich als „Volksdeutscher“ aus, tritt in die Hitlerjugend ein und schafft es so, dem Mord im KZ zu entkommen. In der ständigen Gefahr, entdeckt zu werden, verliebt er sich in Leni – eine überzeugte „Arierin“.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.filmstarts.de/kritiken/6145.html

Die Welle

2007, 107 Min, empfohlen ab 14 Jahren

Ein Gymnasiallehrer startet während einer Projektwoche zum Thema „Staatsformen“ einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.constantin-film.de/kino/die-welle/

 

Edelweisspiraten

2002, 97 Min., empfohlen ab 14 Jahren

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Film von einer Gruppe Kölner Jugendlicher, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs begannen, unter dem Namen „Edelweisspiraten“ gegen die Nazi-Herrschaft zu rebellieren und aktiven Widerstand zu leisten.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.edelweisspiraten-film.de/

Sophie Scholl – die letzten Tage

2005, 116 Min., empfohlen ab 12 Jahren

Drama um die Auseinandersetzung mit der antifaschistischen Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“ der Geschwister Scholl, das die letzten Tage der Widerstandskämpferin Sophie Scholl nach ihrer Festnahme im Februar 1943 aus deren Sicht zeigt. Die Geschichte der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ wird auf Grundlage von unveröffentlichten Originalprotokollen erzählt.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.sophiescholl-derfilm.de/freiheit/  

 

Im Labyrinth des Schweigens

2014, 123 Min., empfohlen ab 14 Jahren

Packendes Drama um einen engagierten jungen Anwalt, der im Deutschland der Fünfzigerjahre gegen einen ehemaligen Auschwitz-Wärter, der mittlerweile im Schuldienst tätig ist, ermitteln will. „Im Labyrinth des Schweigens“ schildert die Vorgeschichte des Auschwitzprozesses.

Link zu weiteren Informationen u. zum Trailer: https://www.kino.de/film/im-labyrinth-des-schweigens-2014/

Am Ende kommen Touristen

2006, 85 Min.,empfohlen ab 14 Jahren

Wie lebt es sich im Schatten des Völkermords? In Robert Thalheims Film „Am Ende kommen Touristen“ erlebt ein Zivildienstleistender in der Gedenkstätte Auschwitz seine erste Liebe. Ein wundersam unaufgeregter Film über die Widersprüche des Erinnerns.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: https://www.kino.de/film/am-ende-kommen-touristen-2007/

 

Die Blumen von gestern

2017, 125 Min., empfohlen ab 16 Jahren

In der Tragikomödie bekommt Lars Eidinger als Holocaust-Forscher und Enkel eines SS-Mörders eine Enkelin eines Holocaust-Opfers zur Assistentin, wodurch Chaos in seinem ohnehin schon schwierigen Leben ausbricht.

Link zu weiteren Informationen und zum Trailer: http://www.die-blumen-von-gestern.de/

 

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Festakt
aus Anlass des
25-jährigen Jubiläums
der
Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg

am
Sonntag,
13. August 2017
11:00 Uhr

im
Städtischen Kulturzentrum PFL
Peterstraße 3

Begrüßung

Jehuda Wältermann
1. Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e. V.

Rabbinerin Alina Treiger
Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V. und der
Jüdischen Gemeinde Delmenhorst e.V.

Grußworte

Jürgen Krogmann
Oberbürgermeister der Stadt Oldenburg

Michael Fürst
Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen K.d.ö.R.

Michael Grünberg
Direktoriumsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland
Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Osnabrück K.d.ö.R.

Vortrag

Prof. Dr. Michael Daxner
Sozialwissenschaftler (FU Berlin)
Ehrenmitglied der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg e.V.

Die musikalische Umrahmung des Festaktes wird durch den
Pianisten und Musikwissenschaftler
Prof. Dr. Jascha Nemtsov
zusammen mit seiner Ehefrau,
der Komponistin
Sarah Nemtsov,
gestaltet.

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(Video Erinnerungsgang 2016 für den Internet Explorer)
 

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 Fotos 3, 7, 8, 13, 21 – 23, 25, 31 – 35 © Diedrich Ahlfeld
Fotos 1, 2, 4 – 6, 9 – 12, 14 – 20, 24, 26 – 30, 36 – 43 © Marcus Schlichting

 
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Die Berufsbildenden Schulen Haarentor übernehmen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Erinnerungsgang die Gestaltung des Erinnerungsgangs und der Ausstellungen 2016

 

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Flyer Erinnerungsgang 2016 als pdf

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Flyer Erinnerungsgang 2016

 

Erinnerungsgang

Donnerstag, 10. November, 15 Uhr

Beginn im Hof der Landesbibliothek
(hinter der Landesbibliothek am Pferdemarkt)

Verlauf durch die Peterstraße,
über den Julius-Mosen-Platz,
durch die Haarenstraße,
die Lange Straße,
am Schloss vorbei und
durch die Elisabethstraße
zum ehemaligen Gefängnis
in der Gerichtsstraße.

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Programm

seit Mai
Geocache der FOI 12 | https://coord.info/GC6HZ9T

17. Okt. – 11. Nov.
Schulkino im Cine k | www.cinek.de

3. – 27. Nov. | Stadtmuseum, Villa Francksen | Ausstellung:
„Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland“
Offizielle Eröffnung am 3. November um 14 Uhr

4. – 18. Nov. | BBS Haarentor, Pausenhalle | Schüler-Ausstellung:
„Lebens- und Leidenswege jüdischer SchülerInnen der
Handelslehranstalten Oldenburg im Umfeld des Nationalsozialismus“

8. – 19. Nov. | Landesbibliothek am Pferdemarkt, Foyer
Schüler-Ausstellung: „Chemie im Dritten Reich“
(FOS Gesundheit – Klasse 12) sowie
„Jüdische Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalten Oldenburg
zwischen Verfolgung und Emigration – Ausgewählte Biographien“.

Lesezeichen (Foto © Fredo Behrens)

Offizielle Eröffnung am 8. November um 17 Uhr

9. Nov. | 17:30 Uhr | Garnisonkirche, Peterstraße 41
Ökumenischer Gedenkgottesdienst
anschließend
Begegnung in der Jüdischen Gemeinde

10. Nov. | 14 Uhr | Garnisonkirche, Peterstraße 41
Andacht: „Zukunftsweisend erinnern“ –
Einstimmung auf den Erinnerungsgang –
gestaltet von Schülerinnen und Schülern der BBS Haarentor

3

2

1

 
Fotos © Marcus Schlichting

 

 
10. Nov.
| 15 Uhr |
Erinnerungsgang
Start im Innenhof der Landesbibliothek am Pferdemarkt,
Ende im Innenhof des ehemaligen Gefängnisses

13. Nov. | 17 Uhr | St. Stephanus – Kirche
Musik: „Die Würde des Menschen“ –
Musik und Texte zum Erinnerungsgang

23. Nov. | 14 Uhr (Schülerkino) & 19 Uhr (öffentliche Premiere)
(jeweils in Anwesenheit der Regisseurin)
|  Casablanca Kino |
„Wir sind Juden aus Breslau.
Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933″

 

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Radio oeins

Masl Tov am 26. Oktober 2016 um 18.00 Uhr auf Oeins, dem Lokalsender (auf 106,5, im Kabel und im Internet)
Wiederholung am 01. November ebenfalls um 18.00 Uhr

Masl Tov
Zum Zusammenleben von Juden und Nicht-Juden in Oldenburg und der Region

Immer am letzten Mittwoch im Monat werden in dieser Sendung Themen aus der Region aufgegriffen, die mit der Jüdischen Gemeinde oder der Geschichte von Juden in Oldenburg zu tun haben. Darüber hinaus werden antisemitische oder rassistische Tendenzen in der Region beleuchtet, Fragen der kollektiven Erinnerung behandelt. Es kommen Gäste von außerhalb zu Wort, die diese Themen beleuchten oder es wird ein Blick auf die Entwicklungen in Israel und dem Nahen Osten geworfen.

Thema in diesem Monat: Schwerpunkte beim Erinnerungsgang 2016. Er wird in diesem Jahr vorbereitet und gestaltet von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schule (BBS) Haarentor. LehrerInnen und Schülerinnen kommen zu Wort.

Redaktion und Moderation: Thomas Kleinspehn

 

 

(Radiosendung Masel Tov Oktober 2016 für den Internet Explorer)
 

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17. Okt. – 11. Nov.
Schulkino im Cine k

Das Medienbüro Oldenburg e.V. hat eine Auswahl an Filmen zusammengestellt,
die den historischen Kontext der Judenverfolgung im Nationalsozialismus beleuchten oder einen
aktuellen Bezug herstellen, um das im Vorfeld des Erinnerungsgangs in den schulischen Vordergrund
gerückte Thema des Erinnerns für Schüler greifbarer zu machen. In Zusammenarbeit mit dem
Arbeitskreis Erinnerungsgang, der BBS Haarentor und dem Cine k – Das Kino in der Kulturetage,
das die Filme ausstrahlt, ist ein interessantes Angebot entstanden.
Vom 17. Oktober bis zum 11. November 2016 können Sie Klassen, Lerngruppen etc. via E-Mail an
info@cine-k.de anmelden. Geben Sie bitte den Filmtitel, die Teilnehmerzahl und die gewünschte
Anfangszeit an.

Das Tagebuch der Anne Frank
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=a1kxh1i9U2o

Kein Asyl – Anne Franks gescheiterte Rettung
Trailer: https://vimeo.com/164537142

Der Staat gegen Fritz Bauer
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=Nvqzxeq7eZQ

Im Labyrinth des Schweigens
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=I4sYpRbeTAM

Der Junge im gestreiften Pyjama
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=FPMzloloh-0

Datailinformationen zu allen Filmen:
Filmprogramm cine k

 

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Ausstellung im Stadtmuseum

Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland

3. – 27. Nov. | Stadtmuseum, Villa Francksen | Ausstellung:
„Widerstände gegen den Nationalsozialismus im Münsterland“
Eröffnung am 3. November um 14 Uhr

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Beim Thema Widerstand denkt man sofort an Stauffenberg und den 20. Juli oder an die Weiße Rose. Aber auch im kleinen, auf dem Land, im Dorf, in der Kleinstadt gab es „Widerstände“. Diese Wanderausstellung des Geschichtsorts Villa ten Hompel stellt weitgehend unbekannte Menschen vor, die sich in Münster und im Münsterland dem System widersetzt haben.

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Die Vorbereitungen zum Erinnerungsgang und zu den Ausstellungen im Rahmen des Erinnerungsgangs regen Schüler- und Schülerinnen, LehrerInnen und andere immer wieder an, im nahen Umfeld zu fragen und zu forschen. Und immer wieder kommt dabei bisher Unbekanntes ans Licht. Hier gilt es auch genau hinzusehen. Nicht jede Mitteilung ist verläßlich.

Aus Oldenburg und dem Oldenburger Land sind einige „Widerstände“ bekannt. Einige Gesten der Menschlichkeit sind überliefert. Pastor Spitta hat die jüdischen Oldenburger in der Kurwickstraße heimlich mit Nahrungsmitteln versorgt. Die Bekennende Kirche war aktiv, die Predigten des Grafen von Galen wurden auch in der Region verbreitet. Zwangsarbeiter applaudierten den alliierten Bombern. Regimeferne wurden kurz vor der Befreiung ermordet, mancherorts von den Nachbarn.

Und sonst? Im Alltag. War da nichts, oder ist es vom Schweigen der Nachkriegszeit verschluckt worden? Diese Ausstellung kann anregen, doch noch mal vor Ort im Oldenburgischen zu fragen und zu forschen, und wenn auch nur deutlich wird, was möglich gewesen wäre, welche Handlungsspielräume bestanden.

Bildmaterial, Plakat: © Villa ten Hompel

 

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Schüler-Ausstellung | BBS Haarentor

4. – 8. Nov.
BBS Haarentor | Pausenhalle
Jüdische Schülerinnen und Schüler der
Städtischen Handelslehranstalten Oldenburg (1928 – 1938)
– Die Biographien –

Die Städtischen Handelslehranstalten sind ein Vorläufer der heutigen BBS Haarentor. Es war eine staatliche Bildungseinrichtung, die schon zur Zeit des Nationalsozialismus existierte. Die Berufsbildung stellte einen Pfeiler nationalsozialistischer Erziehung dar. Die Schülerinnen und Schüler der Handelslehranstalten erlernten in der Berufsschule und in der Mittleren und der Höheren Handelsschule kaufmännische Bildungsinhalte.

Mindestens 16 jüdische Schülerinnen und Schüler besuchten die damaligen städtischen Handelslehranstalten:

Charlotte de Beer,

Elfriede Brand,

Inge Cohen,

10. November 1938: Norbert Vogel vorn in der Mitte (© Stadtmuseum Oldenburg)

Max Drescher,

Susanna de Haas,

Artur Grünebaum,

Margot Grünebaum,

Artur Hattendorf,

Gertrud Kugelmann,

Ilse Leda,

Artur Levy,

Dora Stein,

Herbert Stein,

Margot Tahl,

Norbert Vogel,

Paula Weinberg

 

Ziel der Ausstellung ist die Würdigung der jüdischen Schülerinnen und Schüler, die unter dem nationalsozialistischen Terror gelitten haben. Es soll ihrer und ihrer Familien gedacht werden, um so auch ein Zeichen gegen Antisemitismus und Rassismus zu setzen.

 

Ausstellung in der BBS Haarentor

 

 
Fotos © Fredo Behrens

Die Plakate wurden mit sehr viel Engagement und Aufwand im Rahmen eines Geschichtsprojekts von Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs des beruflichen Gymnasiums Wirtschaft der BBS Haarentor erstellt.

 

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Ausstellung in der Landesbibliothek

8. – 19. November
Landesbibliothek am Pferdemarkt, Foyer
Schüler-Ausstellung: „Chemie im Dritten Reich“
(FOS Gesundheit – Klasse 12)

 

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beteiligte Schülerinnen der FOS Gesundheit – Klasse 12

 

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Karl Jaspers und Kalziumzyanid

 
Fotos, Plakate: © Nadine Andreßen und die Schülerinnen und Schüler der FOS Gesundheit – Klasse 12 der BBS Haarentor

 

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Musik in St. Stephanus

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Die Würde des Menschen – Musik und Texte zum Erinnerungsgang

Musik in St. Stephanus: Sonntag, 13. November, 17 Uhr

Die Würde des Menschen – Musik und Texte zum Erinnerungsgang

Erinnern – Verinnerlichen – Weitergeben – Weiterleben – so lautet das Leitmotiv des diesjährigen Erinnerungsgangs.

„Die Würde des Menschen ist unantastbar….“ so heißt es im Artikel 1 unseres Grundgesetzes. Aber überall auf der Welt wird die Menschenwürde mit Füßen getreten.

Elie Wiesel sagte in seiner Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises am 10.12.1986 in Oslo: „Es mag Zeiten geben, in denen wir zu machtlos sind, um Ungerechtigkeiten vorzubeugen. Aber es darf nie eine Zeit geben, wo wir nicht protestieren…“

Es erklingt Musik von Karel Berman, Ernst Bloch, Joseph Horovitz, Maurice Ravel und Ronald Poelman. Es spielen Inga Meyer (Klarinette), John Stock (Viola), Elisa Körner (Cello), Gabriele Hoeltzenbein und Ronald Poelman (Klavier). Ute Pukropski liest Texte von Elie Wiesel und Viktor E. Frankl.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

 

 
 

(Video Die Würde des Menschen für den Internet Explorer)
 

 

 

(Video The Dignity of Men for Internet Explorer)
 

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Casablanca Kino

23. November
14 Uhr (Schülerkino) & 19 Uhr (öffentliche Premiere)
(jeweils in Anwesenheit der Regisseurin)

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Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. 14 Zeitzeugen dieser „Generation Exodus“ stehen im Mittelpunkt des Films. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von nationalistischen Strömungen bedrohte Gegenwart.

Protagonisten: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heymann,

Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg

 

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Breslau, jüdische Schulklasse 1938

 

Fotos, Texte, Plakate: © Karin Kaper Film